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Hier stelle ich Ihnen regelmäßig die wichtigsten Markt- und Media-Studien sowie die aktuellsten News aus der Online Marketing und E-Commerce Branche vor.

Sie erhalten somit einen professionellen, umfassenden und schnellen Überblick über Basisdaten, Themen und Trends.

Wenn Sie darüber hinaus spezifische Fragen haben, helfe ich Ihnen gerne weiter. Schicken Sie mir einfach Ihre Anfrage per eMail zu oder füllen Sie das Kontaktformular aus!

01.08.2008
Deutsche surfen täglich fast eine Stunde
Die Deutschen verbringen immer mehr Zeit im Netz: Im Schnitt widmet sich jeder Erwachsene täglich 58 Minuten (2007: 54 Minuten) dem Internet. Das geht aus der aktuellen Online-Studie von ARD und ZDF hervor. Parallel zur Zunahme der Internetnutzung bleibt der Fernseh- und Hörfunkkonsum im 1. Halbjahr 2008 mit 225 Minuten (1. Halbjahr 2007: 225 Minuten) täglich auf hohem Niveau stabil. Das heißt: Der Medienkonsum steigt weiter an, das Internet ist auf Platz 3 der tagesaktuellen Medien fest etabliert.
Ein anderes Bild zeichnet sich bei den 14- bis 19-Jährigen ab: Mit 120 Minuten täglich verbringen sie mehr Zeit im Netz als mit fernsehen (100 Minuten) oder Radio hören (97 Minuten). Besonders attraktiv für Jugendliche sind multimediale Anwendungen und hier vor allem Videos im Netz: 92 Prozent der Jugendlichen rufen Videos ab und schauen live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Netz. Auch in der Gesamtheit der Internet-Anwender ist das Interesse an Bewegtbildern deutlich angestiegen: von 45 Prozent 2007 auf 55 Prozent 2008.
ZDF

29.07.2008
Elektronikartikel: Online suchen, offline kaufen
Kunden, die ihre Elektronikprodukte im stationären Ladengeschäft kaufen, sind keineswegs Internet-Muffel. Eine aktuelle Studie von Marktforscher Nielsen Online zeigt: Acht von zehn Umfrageteilnehmer, die kürzlich ein Elektronikprodukt im Laden kauften, haben sich vorher im Web über passende Produkte informiert. Und: Letztlich hat die Hälfte der Web-Rechercheure in dem Laden eingekauft, auf dessen Website sie zuvor die meiste Zeit verbracht haben. Die Schlussfolgerung von Nielsen-Online-Marktforscher Ken Cassar lautet entsprechend simpel: "Diejenigen Händler, die es schaffen, das Multichannel-Einkaufsverhalten von Kunden so komfortabel wie möglich zu gestalten, werden innerhalb ihres Unternehmens das größte Wachstum erzielen."
NIELSEN ONLINE

16.07.2008
Internet- überholt Radiowerbung
Die Bruttowerbeerlöse im Internet sind im ersten Halbjahr 2008 um 40,2 Prozent auf 665 Millionen Euro gewachsen. Das zeigt die aktuelle Halbjahresbilanz des Marktforschers Nielsen Media. Zum Vergleich: Die klassischen Medien wie TV, Tageszeitungen und Zeitschriften legten lediglich um 0,9 Prozent auf insgesamt zehn Milliarden Euro zu. Und: Die Radiosender, die im ersten Halbjahr 2008 Bruttowerberlöse von 627 Millionen Euro erzielten, mussten sich erstmals von der Online-Konkurrenz überrunden lassen.
Für das größte Wachstum sorgten die Online-Dienstleister, die ihre Bruttowerbeausgaben um 40 Millionen Euro steigerten, gefolgt von Unternehmenswerbung (plus 39 Millionen Euro) und Finanzdienstleistungen (plus 20 Millionen Euro). Die deutlichste Reduzierung nahmen die Handelsorganisationen vor, die ihre Werbeaufwendungen in diesem Medium um 21 Millionen Euro senkten. Vor allem die Discounter sparten im Web und steigerten dafür ihre Bruttowerbeinvestitionen in den Above-the-line-Medien wieder. Dabei bewarben die Discounter jedoch nicht nur ihre Produkte und Services stärker, sondern auch intensiv ihr Image in der Öffentlichkeit.
NIELSEN

09.07.2008
Nachrichtenportale mit Rekordwachstum
Spiegel Online & Co. haben im ersten Halbjahr 2008 ihre bisherigen Besucher-Rekorde erneut übertroffen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung, die der Hightech-Verband BITKOM vorgelegt hat. Demnach wurden die 20 meistgenutzten deutschen News-Portale in den ersten sechs Monaten dieses Jahres fast 2,4 Milliarden Mal besucht. Das sind 27,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Innerhalb von vier Jahren hat sich damit der Nutzerzuspruch sogar verdoppelt. "Die Investitionen der Medienhäuser in ihre aktuellen Internetangebote zahlen sich aus", sagt Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. "Durch ihre Schnelligkeit, ihre gestiegene journalistische Qualität, aber auch Dank der größer werdenden Zahl von Bewegtbild-Angeboten konnten die Nachrichtenportale ihre Zugriffszahlen ausbauen." Das Wachstum sei angesichts der eher ereignisarmen Monate besonders bemerkenswert.
Dieses Jahr werden nach BITKOM-Berechnungen 22 Prozent der 16- bis 74-Jährigen aktuelle Nachrichtenseiten im Internet nutzen. Deutschland liegt damit europaweit im Mittelfeld. Spitzenreiter sind die Esten und Finnen – jeder zweite nutzt dort News-Seiten im Internet. Der Boom wird zum großen Teil von den thematisch breit aufgestellten Nachrichtenseiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse getragen. In den Top 20 finden sich auch Special-Interest-Angebote, die sich auf einzelne Themen wie Sport oder Computer konzentrieren. Hinzu kommen Internetableger von Regionalzeitungen, die in ihrem Einzugsbereich so stark sind, dass es für eine Platzierung in den deutschen Top 20 reicht. Alle diese Portale sind frei zugänglich.
BITKOM

08.07.2008
E-Shops sind nicht selbsterklärend
Von wegen intuitive Bedienung: Für mehr als die Hälfte der deutschen Online-Kunden sind Web-Shops alles andere als selbsterklärend. Mit Rückfragen an den Verkäufer vor, während oder nach dem Einkauf im Netz decken die Kunden bei fast jedem zweiten Online-Einkauf ihren Erklärungsbedarf aktiv ab. Das geht aus der Studie "Kommunikationskosten im Sales und After-Sales von E-Shops" der Novomind AG hervor.
Mehr als 60 Prozent der Käufernachfragen entstehen nach dem Klick auf den Kauf-Button. Häufig geht es um den genauen Zeitpunkt der Lieferung oder der Kunde möchte eine alternative Versandadresse angeben. Darüber hinaus wenden sich 22 Prozent der Befragten direkt nach dem Erhalt der Ware an den Anbieter. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Reklamationen oder Umtauschmöglichkeiten. Mehr als jeder zehnte Befragte kommt zudem mit dem Bezahlvorgang nicht zurecht und fragt deshalb nach.
Fragen klären drei Viertel der verwirrten Kunden am liebsten per E-Mail oder per Telefon. Für den Verkäufer ein teurer Support-Spaß, so die Studie: Eine Kundenanfrage per E-Mail kostet den Shop-Betreiber im Durchschnitt fünf Euro, per Telefon sogar sechs Euro. Wechselt der Web-Kunde dagegen nicht das Medium, sondern stellt seine Anfrage direkt über das Internet, beispielsweise per automatisiertem Chat oder dynamischen FAQs, schmelzen die Kommunikationskosten auf zehn Cent zusammen.
NOVOMIND

07.07.2008
Suchmaschinennutzer sind empfänglich für Viralmarketing
Internet-Nutzer, die sich im Vorfeld eines Produktkaufes über Suchmaschinenrecherchen informieren, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, ihr gesammeltes Wissen online auch wieder weiterzugeben als der Durchschnittskonsument. Wie eine aktuelle Studie von Bigresearch in den USA zeigt, liegt der Anteil der Suchmaschinen-Nutzer, die regelmäßig Produktbewertungen im Web veröffentlichen, bei 47 Prozent. Der Durchschnittswert für alle Verbraucher liegt bei 29,4 Prozent. Bigresearch-Chef Gary Drenik sieht Suchmaschinennutzer daher auch als ideale Zielgruppe für virales Marketing, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ihren Freunden von ihren Produkterfahrungen erzählen.
BIGRESEARCH

30.06.2008
Adword-Kampagnen: Auf Platz sieben wirken sie am besten
Den ersten Platz bei Googles Keyword-Anzeigen sollten Marketer nur dann anstreben, wenn sie ein großes Werbebudget übrig haben und sehr ambitionierte Gewinnabsichten hegen. Das zeigt eine aktuelle Studie der amerikanischen Suchmaschinen-Marketer Adgoroo. In ihrer Erhebung untersuchten sie den Einfluss von Keyword-Länge und Positionierung auf die Klickrate und den CPC einer Kampagne. Das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis haben der Analyse zufolge Marketer, die mit ihrer Kampagne Platz sieben in der Positionierung ansteuern. Wer hier keinen Profit erzielt, würde auch an anderer Stelle nicht erfolgreicher werben, so die Studienautoren. Stattdessen empfehlen die Experten, dann ein besseres Keyword zu suchen.
ADGOORO

26.06.2008
GWP und Axel Springer katapultieren sich in die Vermarkter-Top-Ten
Schlechte Nachrichten für Lycos und Freenet. Beide Vermarkter zählen laut der aktuellen "Internet Facts 2008-I" nicht mehr wie bisher zu den zehn größten deutschen Vermarktern. Stattdessen drängen zwei starke Printverlage an die Spitze: GWP, der Vermarkter der Verlagsgruppe Handelsblatt, katapultierte sich auf Platz sechs, Axel Springer findet sich neu auf Platz zehn, seitdem das Unternehmen sein Flaggschiff Bild.de selbst vermarktet. Das zum Verkauf stehende Internet-Portal Lycos wanderte im Ranking von Platz neun auf Platz zwölf. Für Freenet ging es fünf Plätze abwärts von Platz zehn auf Platz 15.
Auf Portalebene führen in Sachen Nettoreichweite nach wie vor die Dickschiffe T-Online (15,16 Millionen Unique User), Web.de (13,29 Millionen Unique User) und Yahoo (11 Millionen Unique User). Hier zeigt sich, dass T-Online (Internet-Facts 2007-IV: 15,14 Millionen Unique User) und Yahoo (damals 10,93 Millionen Unique User) gegenüber der vorausgehenden Erhebung leicht zulegen konnten, während Web.de (ehemals 13,48 Millionen Unique User) leicht verlor. Neu unter den Top Ten sind MeineStadt.de (mit 5,9 Millionen Unique Usern auf Platz acht) und StudiVZ (mit 5,54 Millionen Nutzern auf Platz zehn). Aus den Top Ten auf den 13 Rang gefallen ist AOL. Das Portal schwächelte bei der Netto-Reichweite und zählt statt wie bei der vorhergehenden Analyse 5,33 Millionen Unique User nur noch 4,94 Millionen Unique User.
Interessant sind auch die Zahlen zur internationalen Social Community Myspace.de: Mit 4,61 Millionen Nutzern pro Monat liegt die Plattform von Rupert Murdoch bereits auf Platz 16 im Angebotsranking. Zum Lokalmatador StudiVZ ist der Abstand nicht so groß, wie Medienberichte oft glauben machen wollen.
AGOF

24.06.2008
User Generated Content genießt das Vertrauen der Web-Gemeinde
Das Vertrauen der Internet-Nutzer in Produktbewertungen anderer Nutzer ist erstaunlich groß, so ein Ergebnis der aktuellen W3B-Studie der Hamburger Marktforscher Fittkau & Maaß. Vier von zehn Internet-Nutzern vertrauen nutzererstellten Bewertungen zu Produkten, Hotels oder Shops. Allein Wikipedia-Einträge erzielen mit 58 Prozent unter nutzergenerierten Inhalten einen noch höheren Wert hinsichtlich der Glaubhaftigkeit.
Unter den routinierten Online-Einkäufern ist sogar jeder Zweite der Meinung, dass Produktbewertungen anderer Nutzer glaubhaft seien. Hingegen sind weniger aktive Online-Einkäufer zurückhaltender: Unter den Gelegenheits-Shoppern vertraut nur jeder Dritte solchen Informationsquellen. Skeptisch zeigen sich auch ältere Internet-Nutzer: Während bei den Nutzern im Alter unter 20 Jahre rund 60 Prozent auf nutzererstellte Produktbewertungen vertrauen, ist es bei den Silver Surfern (ab 50 Jahre) nur noch jeder Dritte.
FITTKAU UND MAASS

11.06.2008
Online-Videos pushen Netznutzung
Die Nutzerzahlen des Internets steigen in Deutschland weiter an – dank Online-Videos. Das ist das Ergebnis der ARD/ZDF-Online-Studie 2008. Demnach rufen 55 Prozent der Surfer Videos auf Videoportalen oder Mediatheken ab oder schauen TV-Sendungen im Netz an – im Vorjahr waren es erst 45 Prozent. Die Gesamtnutzung des Internets in Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf knapp 43 Millionen Erwachsene User. Die höchsten Zuwachsraten weisen die "Silver Surfer" auf: Von den 60- bis 79-Jährigen surfen inzwischen 29,2 Prozent im Internet.
ARD

04.06.2008
Studie eruiert Konsumentengründe für den Online-Kaufabbruch
Hohe Versandkosten sind im E-Commerce Umsatzkiller Nummer eins. Das zeigt eine aktuelle Studie von Paypal und Comscore, die gemeinsam die Gründe eruieren wollten, warum Internet-Nutzer in letzter Minute einen Bestellvorgang abbrechen. Das Ergebnis: 43 Prozent gaben zu hohe Versandkosten als Begründung an. Für 36 Prozent waren die Gesamtkosten der Bestellung höher als erwartet, 27 Prozent wollten erst noch Preise vergleichen, 16 Prozent vermissten den Kontakt zur Servicehotline, um letzte Fragen zu klären und 14 Prozent hatten Username und Passwort für den Login vergessen.
PAYPAL

28.05.2008
Onlineshopper achten auf Gütesiegel
Internetkäufer achten bei ihrer Kaufentscheidung häufig auf anerkannte Gütesiegel. Das ergab eine vom Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführte Befragung. Demnach ist für 63 Prozent der Online-Shopper ein Gütesiegel "wichtig" oder "sehr wichtig". Männer legen mit 67 Prozent etwas mehr Wert auf diese Rückversicherung als Frauen (59 Prozent), über 60-Jährige (73 Prozent) finden Gütesiegel wichtiger als unter 40-Jährige (59 Prozent).
Laut Umfrage sind Gütesiegel "unverzichtbar", wenn der Verbraucher unsicher ist. Das trifft besonders dann zu, wenn der potenzielle Kunde Zweifel an der Seriosität des Shops hat (69,2 Prozent), den Shop noch nicht kennt (66,1 Prozent) oder der Shop seinen Unternehmenssitz im Ausland hat (55,4 Prozent). Bemerkenswert: Verdächtig und daher gütesiegelbedürftig sind für 47,7 Prozent der Verbraucher auch Shops, die ihre Waren extrem günstig anbieten. 64,7 Prozent der Onlineshopper haben grundsätzliche Bedenken, bei einem Internethändler ohne Gütesiegel per Vorkasse zu bezahlen. Dazu passt das Umfrageergebnis, dass 46,7 Prozent von der Geld-zurück-Garantie eines Gütesiegels profitieren möchten.
Das Siegel des führenden Anbieters Trusted Shops kannte rund die Hälfte der Befragten. Auch s@fer-shopping kam mit 39 Prozent auf einen guten Bekanntheitsgrad. Knapp ein Drittel konnte keines der vier führenden Gütesiegel identifizieren.
GFK

21.05.2008
Nachrichten-Portale wachsen
Nachrichten werden immer häufiger im Netz gelesen. Im ersten Quartal 2008 haben die News-Portale in Deutschland einer aktuellen Bitkom-Auswertung zufolge einen neuen Rekord erreicht: Die zwanzig meistgenutzten Seiten wurden in dieser Zeit insgesamt 1,2 Milliarden Mal besucht. Das ist der höchste bisher erzielte Wert und gleichzeitig ein Plus von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten drei Monaten 2007 hatten die zwanzig erfolgreichsten Nachrichten-Seiten 896 Millionen Besuche registriert. "News-Portale haben sich als Informationsquelle fest etabliert", kommentiert Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. "Die enormen Wachstumsraten sind ein weiterer Beleg, dass der Medienmarkt sich in einem radikalen Umbruch befindet. Dennoch ist in Deutschland das Potenzial für Onlinemedien noch bei weitem nicht ausgeschöpft." Europaweit liegt Deutschland bei der Nutzung von Online-News noch im Mittelfeld.
Zu den meistgenutzten Nachrichtenportalen zählen nicht nur die thematisch breit aufgestellten Seiten der bundesweiten Tages- und Wirtschaftspresse. Auch Angebote, die sich auf einzelne Themen wie Computer oder Sport konzentrieren, finden sich unter den Top 20. Hinzu kommen Seiten von Regionalzeitungen, die in ihrem Einzugsbereich so stark sind, dass es für eine gute Platzierung im Bundesvergleich reicht. Eines haben diese Portale gemein: Sie sind frei zugänglich. Ein Abo ist nicht nötig. Stattdessen finanzieren sie sich in erster Linie über Werbung.
BITKOM

16.05.2008
Online-Werbung: Die Mischung macht’s
Online-Kampagnen, die sowohl Display-Werbung als auch Suchmaschinenmarketing einsetzen, erzielen die beste Wirkung. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie "Yahoo! Close the Loop - Online-Werbesynergien" von Yahoo! Deutschland, dem Marktforschungsinstitut comScore und der Online-Mediaagentur Plan.Net. Am Beispiel der Online-Kampagne eines führenden Finanzdienstleisters wurden Wirkung und Synergie-Effekte von grafischer Werbung und Suchmaschinenmarketing untersucht. Bereits der alleinige Einsatz der Display-Kampagne konnte der Case Study zufolge erbrachte einen Anstieg der Nettwo-Reichweite der Kundenwebsite von über 200 Prozent. Bei den Suchanfragen suchten die Testpersonen sogar um mehr als 350 Prozent häufiger nach den Suchbegriffen der Kampagne, als die Personen ohne Display-Kontakt. Dieser Effekt setzt sich auch bei den Page Impressions und der Konversionsrate fort, so die Studie weiter.
Weit größere Effekte erzielte im Rahmen der Studie aber die Kombination aus Display-Werbung und Suchmaschinenmarketing.
YAHOO

15.05.2008
Web 2.0 wird wichtigstes Online-Marketing-Tool
Web 2.0 wird auch für das Marketing immer wichtiger. Bereits 2010 werden mehr als die Hälfte aller Onlinemarketing-Maßnahmen die Web 2.0-Technologie nutzen. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH unter Topmanagern aus der Marketing-Branche durchgeführt hat und anlässlich der diesjährigen mailingtage in Nürnberg vorstellt. Demnach glauben 71 Prozent der Experten, dass die Bedeutung des Web 2.0 für die Werbewirtschaft auch bereits in 2008 weiter zunimmt. Die Top-Manager benannten Suchmaschinen-Optimie­rung (84 Prozent), Website-Usability (76 Prozent), integriertes E-Mail-Marke­ting (74 Prozent), die Markenführung im Internet (72 Prozent) und Web 2.0 (66 Prozent) als wichtigste Formen des Online-Marketing. Als wichtigster Marketing­trend in 2008 wird zudem Online-Marketing/-Advertising (78 Prozent) angesehen.
EPOQ

14.05.2008
Web-Tourismus boomt
Die Tourismus-Branche wächst weiter – allerdings vorwiegend im Internet. Einer aktuellen Studie des Münchner Marktforschungsunternehmens Ulysses Web-Tourismus zufolge wächst die Tourismus-Branche derzeit fast nur im Netz – der Online-Umsatz stieg 2007 um 15 Prozent an. 14,81 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftete die deutsche Tourismuswirtschaft 2007 allein über das Internet. Gegenüber 2006 wuchsen die Online-Umsätze damit um 15 Prozent. Die Wachstumsrate schwächte sich zwar gegenüber dem Vorjahr deutlich ab, wird aber noch in den kommenden Jahren zweistellig bleiben .Der Offline-Umsatz stagniert dagegen bei rund 28 Milliarden Euro.
Die Branche trägt mit einem hohen Maß an Online-Aktivität zum Trend bei. Die Ecommerce-Quote im Tourismus liegt in diesem Jahr bei 96,5%. Somit bieten mittlerweile fast alle Unternehmen die Möglichkeit von Online-Buchungs- und Kauftransaktionen an. Die am häufigsten verkaufte touristische Leistung im Internet waren über alle Branchen wieder einmal die Transportleistungen.
ULYSSES

08.05.2008
Google Europe: 19 Milliarden Suchanfragen im März
Suchmaschinenprimus Google ist auch im März seinen Wettbewerbern um Längen voraus: Mit 19 Milliarden Suchanfragen in Europa hält er 79 Prozent Marktanteil am gesamten Suchmarkt. Überraschend: Seine nächsten Konkurrenten sind nicht Yahoo oder Microsoft, sondern das Online-Auktionshaus Ebay: Mit 752 Millionen Suchanfragen im März in Europa hält es 3,1 Prozent Marktanteil und übertrumpft damit Yahoo (486 Millionen Anfragen, 2,2 Prozent Marktanteil) und MSN (469 Millionen Anfragen, 1,9 Prozent Marktanteil). Insgesamt zählt Comscore für März in Europa 25 Milliarden Suchanfragen, 3,9 Milliarden davon in Europa. Bei 36 Millionen Unique Searchern in Deutschland macht das pro Mann und Maus 109 Suchanfragen.
GOOGLE

29.04.2008
Web-Tourismus: Wer sucht, der bucht
Die Reise- und Touristikbranche trifft im Internet auf attraktive Zielgruppenpotenziale. Das zeigen die Ergebnisse der aktuellen AGOF Sonderauswertung "Reise & Touristik": Über drei Viertel (77 Prozent, 30,98 Mio.) der Internetnutzer (WNK) interessieren sich für Reise- und Touristikprodukte. Vier von fünf Internetnutzern (84,2 Prozent, 33,87 Mio.) haben schon einmal Informationen über Reise- und Touristikprodukte online gesucht, und über die Hälfte (53,1 Prozent, 21,37 Mio.) haben entsprechende Dienstleistungen und Produkte über das Internet gekauft. Typisch für die online vertretenen Zielgruppenpotenziale sind dabei ein im Vergleich zu den Internetnutzern höherer Anteil an Frauen (45,3 Prozent), an "Silver Surfern" (24,7 Prozent), an Berufstätigen (66,8 Prozent) und an einkommensstarken Haushalten mit über 3.000 Euro Nettoeinkommen/Monat (30,3 Prozent).
AGOF

28.04.2008
Kontextbezogene Werbung: Je mehr Bezug, desto höher die Klickrate
Marketer, die kontextabhängige Online-Werbung schalten, sollten auch wirklich großes Augenmerk auf das inhaltliche Umfeld für ihre Kampagne legen. Wie eine Studie des amerikanischen Online-Marketing-Dienstleisters ContextWeb zeigt, wirkt Online-Werbung nämlich dort am stärksten, wo sich ein Online-Portal ausschließlich mit dem entsprechenden Thema befasst. So erzielte die Werbekampagne eines Hautpflegeherstellers, die auf einem Portal geschaltet wurde, das sich ausschließlich mit dem Thema Hautpflege befasst, eine um 19 Prozent bessere Markenwahrnehmung als die selbe Kampagne, die im auf der Homepage einer nationalen Newsseite geschaltet wurde. Eine Platzierung im Kosmetikressort der nationalen Newsseite steigerte die Markenwahrnehmung immerhin noch um 14 Prozent. Getestet wurde mit insgesamt je 600 Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren auf allen drei Portalen.
CONTEXTWEB

21.04.2008
1,7 Millionen Online-Versicherungsabschlüsse in 2007
Laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Psychonomics nutzen immer mehr Deutsche das Internet, um sich über Versicherungen zu informieren: Fast elf Millionen Bundesbürger besuchten bis heute die Websites von Versicherern, im Jahre 2000 waren es erst zwei Millionen. Zudem holten die Versicherungskunden, die das Internet nutzen (50 Prozent), vor jedem vierten Neuabschluss Informationen online ein.
Die Zahl der über das Internet abgeschlossenen Verträge habe sich innerhalb von sechs Jahren verdoppelt: 2007 waren es 1.774.000, 2002 dagegen nur 786.000. Die grundsätzliche Akzeptanz, Versicherungen online abzuschließen sei in der Bevölkerung in den letzten zehn Jahren kontinuierlich von fünf Prozent auf aktuell 17 Prozent gestiegen. Von den unter 30-Jährigen und den Internetnutzern könne sich sogar bereits jeder Dritte einen Online-Versicherungsabschluss vorstellen.
PSYCHONOMICS

16.04.2008
Nielsen: Knapp 300 Millionen Euro für Online-Werbung
298,6 Millionen Euro - das ist der Bruttowerbeaufwand, den Marketingverantwortliche im ersten Quartal 2008 in Online-Werbung investierten. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies ein Plus von 81 Millionen Euro - oder 41,1 Prozent. Mit einem Zuwachs von 55,6 Prozent auf 56,0 Millionen Euro ist die Branche Online-Dienstleistungen werbestärkste Branche im Internet. Die Finanzdienstleistungen investierten 48,9 Prozent mehr in ihre Online-Werbeschaltungen und kamen somit auf einen Bruttowerbeaufwand von 27,4 Millionen Euro, gefolgt von der Unternehmens-Werbung mit 17,3 Millionen Euro, was einem Plus von 138 Prozent entspricht.
NIELSEN

15.04.2008
E-Commerce: Webshopper sind Wiederholungstäter
Im vergangenen Jahr haben 53 Prozent der Internetnutzer in Deutschland mehrmals im Monat Waren oder Dienstleistungen online eingekauft. Jeder Zehnte bestellte sogar mehr als fünf Mal monatlich im Netz. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "Käufertypologien im Internet - Umsatzstimulation durch erfüllte Kaufmotive" des Softwareherstellers Novomind in Kooperation mit wiwo.de und handelsblatt.com.
Insgesamt kauften 2007 rund 30 Millionen Deutsche online ein. Das Umsatzvolumen des deutschen Handels belief sich auf etwa 18 Milliarden Euro. Surfer, die noch nie etwas in virtuellen Shops erworben haben, gibt es kaum mehr - ihr Anteil unter den Internetnutzern liegt nur bei vier Prozent. Der Online-Handel überwindet damit ehemalige Akzeptanzhürden und etabliert sich als regulärer Einkaufskanal neben dem traditionellen Filialgeschäft. Als Hauptmotive für ihre virtuellen Einkäufe geben die Online-Shopper den schnellen Zugriff auf Informationen (75 Prozent) und die Unabhängigkeit von Ort und Öffnungszeiten (62 Prozent) an.
NOVOMIND

10.04.2008
Kinder bringen Eltern ins Web
Mama und Papa im Internet tummeln. Dies hat der erste "Digital Families
2008"-Report im Rahmen der "Mediascope Europe"-Studie ergeben, der von der EIAA (European Interactive Advertising Association), dem Branchenverband der pan-europäischen Online-Vermarkter, herausgegeben wurde. Die EIAA-Ergebnisse zeigen, dass sich Erwachsene mit Nachwuchs viel öfter im Internet aufhalten als Kinderlose. Knapp drei Viertel (73 Prozent) der befragten europäischen Eltern gehen demnach regelmäßig online. Bei den kinderlosen Erwachsenen in Europa sind es dagegen nur 52 Prozent. In Deutschland geben knapp 80 Prozent der befragten Eltern an, jede Woche im Web zu surfen. Bei Erwachsenen ohne Kinder sind es hingegen nur 60 Prozent.
EIAA

09.04.2008
Online-IVW: SchülerVZ überholt StudiVZ bei Pageimpressions
Die aktuellen IVW-Zahlen für den Monat März rücken die Web-2.0-Landschaft in ein leicht modifiziertes Licht. Holtzbrincks Schüler-Community SchülerVZ erzielte nämlich erstmals mehr Pageimpressions (6,5 Mio. PIs) als seine große Schwester StudiVZ (5,9 Mio. PIs). Und das, obwohl StudiVZ mit 178.330.630 Visits deutlich vor SchülerVZ mit 127.176.183 Visits liegt. Offenbar ist das Involvement in der Schülergemeinschaft noch höher als die bei den Studenten. Berechnet man nämlich das Verhältnis von Visits zu Pageimpressions, so zeigt sich, dass SchülerVZ mit 50,8 PIs pro Visits deutlich mehr Seitenabrufe generiert als StudiVZ mit 33,5 PIs pro Visit.
Ansonsten gibt es in Sachen Visits und Pageimpressions bei Deutschlands größten Websites wenig Neues: T-Online rangiert mit 332 Millionen Visits weiterhin auf dem ersten Platz der Visit-Top-Ten und nur Arcor.de hat es geschafft, das Feld am unteren Ende in Bewegung zu bringen und hat sich vor Bild.de auf Platz neun geschoben. Damit flog Mobile.de aus dem Ranking der zehn visitstärksten Webseiten.
Bei den Pageimpressions tauschten Lokalisten und Yahoo die Plätze 5 und 6 und MSN und Spiegel Online die Plätze 9 und 10.
IVW

08.04.2008
Jede zweite werbefinanzierte Website nutzt Google Analytics
Laut einer Studie des Berliner Beratungsunternehmens Ideal Observer ist Google Analytics das bei weitem beliebteste Web-Analytics-System bei deutschen werbetragenden Online-Angeboten. Fast jedes zweite (47 Prozent) der bei der IVW gelisteten Online-Angebote nutzt den kostenlosen Service von Google, um die Beliebtheit der eigenen Angebote und die Bewegungsmuster der Besucher zu erfassen. Weitere auf dem Markt verfügbare Systeme folgen erst mit weitem Abstand: So werden auf jeweils gut fünf Prozent der Websites die Lösungen von Omniture (USA) und etracker (Hamburg) eingesetzt, HBX, die Lösung des ehemaligen Omniture-Konkurrenten Websidestory (USA) ist noch bei knapp vier Prozent der Seiten im Einsatz, Lösungen von Nedstat, Webtrekk, Nielsen/Netratings folgen auf den weiteren Plätzen. Andere Systeme finden sich auf zehn Prozent der Websites, ein Drittel aller untersuchten Sites nutzt kein erkennbares System zur Traffic-Messung. Für die Studie von Ideal Observer wurden 553 Online-Angebote, deren Seitenabrufe von der IVW gemessen werden nach dem Vorhandensein der Tracking-Codes durchsucht.
IDEAL OBSERVER

07.04.2008
Offline-Händler aufgepasst: Einkaufsfrust treibt Kunden ins Web
Alarmierende Ergebnisse hält eine aktuelle Studie des Software-Anbieters Novomind in Kooperation mit Wiwo.de und Handelsblatt.com bereit: Fast jeder dritte Verbraucher in Deutschland will es dem unfreundlichen Verkäufer in der Innenstadt heimzahlen und schaut sich deswegen im Web nach möglichen Schnäppchen um. Das Rachemotiv, so die Studienautoren, ist vor allem in der Gruppe der Webshopper besonders ausgeprägt, die sich als "beherrschte E-Commerce-Laien" bezeichnen. Sie spüren keine Lust am Online-Shopping, sondern hoffen auf stärkere Handlungsfreiheit und Verhandlungsposition. Daher orientieren sich die "beherrschten E-Commerce-Laien" auch besonders stark an Bestsellerlisten oder Produktbewertungen anderer Surfer als unaufdringliche Form der Beratung. Und, so ein weiteres Ergebnis der Studie: Weil sie beim Offline-Handel so schlechte Erfahrungen haben, legen sie beim Online-Handel größeren Wert auf Benutzerfreundlichkeit und technisch ausgereifte Servicefunktionen als auf offensive Vertriebsangebote.
NOVOMIND

04.04.2008
MySpace startet Musikdienst
Der lange erwartete Musikdienst der Social-Networking-Plattform MySpace soll nun endlich vorgestellt werden. Der neue Service „MySpace Music“ wird ein Joint Venture von MySpace mit den drei großen Musiklabels Universal Music Group, Sony BMG und Warner Music Group sein. Der Dienst soll digitalen Musik-Service, E-Commerce-Plattform und Mobile Storefront in einem sein: Der Online-Musikdienst stellt Musik und Videos als werbefinanzierte Streams zu Verfügung, die für den User nach wie vor kostenlos sind. Die E-Commerce Plattform bietet alle Musikinhalte als digitale Downloads ohne DRM und iPod-kompatibel. Über die Mobile Storefront können alle Inhalte auch aufs Handy geladen werden.
Die Musikplattform bietet zudem „diverse Möglichkeiten“ für Sponsoring und Markenintegration. "MySpace Music" wird in den kommenden Monaten an den Start gehen.
MY SPACE

03.04.2008
Myby setzt auf Live-Shopping
Live-Shopping ist en vogue: Jetzt hat der gemeinsame Online-Store von Primondo und Axel Springer, Myby, einen solchen Dienst gestartet. "Mylight" heißt er und bietet täglich von 12.00 Uhr bis 24.00 Uhr - beziehungsweise solange der Vorrat reicht - ein Schnäppchen des Tages. "Das MyLight-Verkaufsformat wird kontinuierlich weiterentwickelt", so Marketingleiter Ralf Hensen. Auch über weitere neue Einkaufskonzepte würde derzeit intensiv nachgedacht.
MYBY

01.04.2008
Mediaplaner forcieren Web-Marketing
Immer mehr Mediaplaner beugen sich dem wachsenden Druck ihrer Kunden, auch in digitale Medien zu investieren. Das zeigt eine aktuelle Studie des Internet Advertising Bureau und Booz, Allen, Hamington. Zu den neuen Services zählen Behavioral Targeting, Consumer Insights oder ROI-Kalkulationen
INTERNET ADVERTISING BUREAU

28.03.2008
Erstmals über 40 Millionen Deutsch online
64 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre nutzte im vierten Quartal 2007 das Internet. Damit sind 41,32 Millionen Menschen online. Erstmals wurde damit die 40-Millionen-Marke überschritten
DE INTERNET COM

28.03.2008
Jobs werden online gesucht
Online-Stellenbörsen sind für Jobsucher das wichtigste Medium, um sich über Stellenangebote zu informieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Medien- und Marketingforschungsunternehmen ENIGMA GfK im Auftrag von stellenanzeigen.de durchgeführt hat. 90 Prozent der Befragten informieren sich demnach per Online-Stellenbörsen über Stellenangebote, 84 Prozent nutzen Zeitungen, bei 58 Prozent spielen Freunde und Bekannte eine Rolle. Zu Fachzeitschriften greifen immerhin noch 45 Prozent. Weit abgeschlagen ist der Besuch von Messen: Lediglich 17 Prozent würde sich dort nach einem neuen Job umsehen. Vor die Wahl gestellt, sich für ein einziges Medium entscheiden zu müssen, nannten 64 Prozent Online-Jobbörsen und 23 Prozent Zeitungen und Fachzeitschriften.
Entscheidend für die Attraktivität von Online-Jobbörsen ist der Umfrage zufolge für 85 Prozent der Befragten die Aktualität der Stellen. 78 Prozent betrachten passende Stellen aus dem eigenen Tätigkeitsbereich als wichtig, ebenso viele votieren für passende Stellen aus ihrer Region. Die "hohe Anzahl der Stellen" spielt für 52 Prozent eine große Rolle.
GFK

27.03.2008
Keywords auf der Landingpage verbessern nicht den Quality Score
Noch immer gibt es auch Gerüchte, dass ein Keyword, zu dem eine AdWords-Anzeige geschaltet wird, auch auf der Landing Page vorkommen muss. Dass dem nicht so ist, versucht Lennart Paulsen, Mitarbeiter im Google Adwords-Team und Betreiber des Weblogs „Inside-SEM“ mit ein paar Beispielen zu beweisen. Demzufolge würde Elitepartner bei dem Keyword "Partnersuche" hoch gelistet, ohne spezielle Texte für den Bot bereitzuhalten. Ähnlich sei es bei Progressive.com für das Keyword "Car Insurance".
Allerdings gibt Lennart zu, dass es schon Sinn macht, das gesuchte Keyword auf die Landing Page zu setzen, um dem User zu zeigen, dass er hier wirklich den Content findet den er auch sucht. "Es geht hier aber nur um User Experience und hat nichts mit der Landing Page Quality zu tun", betont er.
INSIDE SEM

26.03.2008
Zlio.com startet in Deutschland
Das französische Unternehmen Zlio.com startet seine Social-Commerce-Plattform jetzt auch in Deutschland. Auf Zlio.com können Internet-Nutzer aus dem Sortiment aller angeschlossenen Webhändler – das sind insgesamt sechs Millionen Artikel - ihren eigenen Online-Shop errichten und im Falle von erfolgreichen Produktempfehlungen Provisionen kassieren. Zu den Kooperationspartnern zählen Webhändler wie Schlecker, Mytoys oder Quelle.
In den USA, wo Zlio seit April vergangenen Jahres präsent ist, wurden bereits rund 40.000 solcher Shops installiert, verriet das Unternehmen jüngst gegenüber der Financial Times. Im Heimatland Frankreich zählt Zlio seit dem Launch im September 2006 rund 180.000 Internet-Shops - und jeden Tag kommen 1.000 dazu. Im Jahr 2007, so die offizielle Verlautbarung, wurden rund acht Millionen Euro an Verkäufen erzielt. Zlio-Deutschland-Chef ist Alexander Kösters
ZLIO

26.03.2008
Online-Shopper bummeln nicht
Der ausgedehnte Bummel durch die virtuellen Einkaufspassagen im Internet ist für Online-Shopper kein Thema: Nur rund jeder zwölfte Einkäufer lässt sich ziellos im Netz durch die virtuellen Markplätze treiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Käufertypologien im Internet - Umsatzstimulation durch erfüllte Kaufmotive" von der novomind AG in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handlesblatt.com. Demnach ist es für rund drei Viertel der Internetznutzer viel wichtiger, dass sie möglichst schnell finden, was sie suchen und den Kaufvorgang ohne viel Aufwand abwickeln können.
Statt Entspannung und Inspiration beim Schaufensterbummel zählen im Netz offenbar vor allem die große Auswahl, der schnelle Zugriff auf Waren, unabhängige Öffnungszeiten, gute Vergleichsmöglichkeiten über Foren und Bewertungen sowie die Bequemlichkeit der Käufer, die sich freuen, dass sie sich nicht durch überfüllte Einkaufsstraßen wühlen müssen. Auf außergewöhnliche Einkaufserlebnisse legen diese Käufer der Studie zufolge weniger Wert.
NOVOMIND

25.03.2008
Smartshopping.de macht Verbraucher zu Webshop-Betreibern
Die Shopping-Plattform Smartshopping forciert ihr Social-Shopping-Angebot. "Mystores" heißt ein neues Tool mit dem sich Internet-Nutzer aus dem gesamten Sortiment der Smartshopping.de-Händler ihre Lieblingsprodukte zusammensammeln und in einem eigenen Shop veröffentlichen können. Werden über eine solche Mystores-Empfehlung tatsächlich Umsätze generiert, profitieren die Shopbetreiber durch eine Provision in Höhe von bis zu 15 Prozent. Vorreiter dieser Social-Shopping-Idee ist das französische Internet-Startup zlio.de, in Deutschland arbeitet auch die Plattform handeln.de nach diesem Prinzip. Hauptzielgruppe von Mystores sind Internet-Nutzer, die sich in einem Sachgebiet besonders gut auskennen oder Personen, die ausgiebig einem
individuellen Hobby frönen: Experten für Digitalkameras oder Unterhaltungselektronik, Spezialisten für Kaffeeautomaten, Menschen mit einem ausgesprochenen Modebewusstsein oder Kenner in Sachen "effektive Büro-Ausstattung" sollen hier eine Chance bekommen, sich einen Namen zu machen und zusätzliche Einnahmequellen zu generieren.
SMARTSHOPPING

18.03.2008
Jeder vierte Deutsche bucht im Netz
Urlaub über das Internet wird immer beliebter: Laut der aktuellen Studie „Reiseanalyse 2008“, deren Ergebnisse der Branchenverband Bitkom heute bekannt gab, haben bereits 15 Millionen Deutsche eine Reise online gebucht. Die Zahl der Online-Bucher hat damit in den letzten Jahren stark zugenommen: 2003 gaben lediglich 6 Prozent der Deutschen mit Internetzugang an, Reiseleistungen online zu buchen – im Januar 2008 waren es 38 Prozent. 71 Prozent der Deutschen über 14 Jahren mit Internet-Zugang haben vor der Buchung das Internet für den Preisvergleich genutzt. 2003 lag der Anteil der Deutschen mit Online-Zugang, die das Internet für die Urlaubs-Recherche nutzten, erst bei 17 Prozent.
Online werden der Studie zufolge vornehmlich Hotels und Flüge gebucht. Spanien ist bei den online gebuchten Urlaubsländern unangefochten auf Platz 1, gefolgt von Ägypten, der Türkei, Tunesien und Deutschland. Bei kurzen Städtetrips belegen Rom, New York, Berlin, London und Wien die ersten Plätze.
BITKOM

17.03.2008
Suchmaschinenmarketing: Falsche Landung kostet Geld
Große Defizite bei der Gestaltung von Landing Pages brachte eine Untersuchung von 1.000 Adwords-Anzeigen und deren Zielseiten im Consumer-Electronics-Umfeld zutage. Wie der Suchmaschinenmarketing-Spezialist Bloofusion Germany ermittelte, konnte nur gut die Hälfte aller Big Player - also der großen, bekannten Onlinehändler - Landing Pages bereitstellen, auf denen das Produkt abgebildet wird, nach dem der Surfer in der Suchmaschine gesucht hat. Bei kleineren Onlinehändlern schaffen dies weniger als ein Viertel. Nicht viel besser sieht es aus, wenn man nach allgemeinen Informationen zu einem bestimmten Produkt sucht. Bei den Adwords, die von großen Händlern geschaltet wurden, führte jeder vierte bezahlte Link auf eine Landing Page, die nicht ausreichend über den gefragten Artikel informiert. Auch hier schneiden die Kleinen schlechter ab: Bei ihnen kann jede zweite Landing Page nicht das Informationsbedürfnis des Surfers befriedigen. Bei der allgemeinen Gestaltung der Landing Page besteht ebenfalls Handlungsbedarf: Weniger als die Hälfte der angesurften Landeseiten vermittelten nach Ansicht der Tester einen kompetenten Eindruck.
BLOOFUSION

13.03.2008
Silver Surfer mit Inhalten unzufrieden
Online-Inhalte werden vornehmlich zugunsten jüngerer Online-Nutzer produziert. Das ergab ein aktuelle Umfrage von Burst Media unter 13.000 US-Nutzern. 76 Prozent der 18- bis 24jährigen sowie 73,9 Prozent der 25- bis 34jährigen empfinden die Online-Inhalte am besten auf ihr Alter abgestimmt. Nur 55,7 Prozent der 35- bis 44jährigen teilen diese Meinung.
Bei den 45- bis 54jährigen geht die Zahl derjenigen, die zufrieden mit den Angeboten sind, stark zurück: Nur 35,4 Prozent denken, dass die Online-Inhalte für ihre Altersgruppe zugeschnitten ist. Jenseits der 55 Lebensjahre sind es nur noch 18,9 Prozent. Selbiges gilt für die Online-Werbung: 77,7 Prozent der Altersgruppe 45 Jahre und älter halten sich nicht für das Ziel dieser Werbung Für dieselbe Altersgruppe besteht auch bei Usability-Themen, wie einfache Navigation und Design, Nachholbedarf.
BURST MEDIA

13.03.2008
Yoc übernimmt Adbutler
Die Berliner Yoc AG übernimmt mit sofortiger Wirkung 100% der Anteile der Adbutler GmbH mit Sitz in Hiddenhausen von der Priority AG, Herford. Bei dem seit 2002 bestehenden Affiliate-Netzwerk Adbutler handelt es sich um eine der führenden Plattformen für Affiliate Marketing in Deutschland. Yoc hat angekündigt, Adbutler an Belboon angliedern zu wollen. Damit soll die drittgrößte performancebasierte Online-Vermarktungsplattform im deutschsprachigen Raum entstehen. Die Yoc AG bedient dadurch nach eigenen Angaben künftig über 50.000 Affiliates. Aufgrund lediglich geringer Überschneidungen beider Kunden-Portfolios, so heißt es in einer Firmenmitteilung, wachse durch die Zusammenlegung auch die Zahl der Merchants auf mehr als 1.000 Partner an. Beide Netzwerke sollen sich bereits in den schwarzen Zahlen befinden. Über die Details des Kaufvertrages wurde Stillschweigen vereinbart.
YOC

12.03.2008
Online-Shopper sind Herdentiere
Wichtigstes Kaufkriterium für einen Online-Shopper ist die Meinung anderer. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Käufertypologien im Internet“ des Hamburger Sofwarehauses novomind in Kooperation mit wiwo.de und handelsblatt.com. Demnach folgen rund 70 Prozent der Internet-Käufer mit ihren Kaufentscheidungen den Urteilen und Bewertungen, die Dritte in Foren und den Kundenbereichen der Online-Shops abgegeben haben. 54 Prozent der Surfer entscheiden sich für einen Kauf anhand von hohen Verkaufsrängen und positiven User-Bewertungen.
Dagegen nimmt die Bedeutung des sozialen Umfelds in der realen Welt im Netz rapide ab: Nur 27 Prozent der Online-Shopper orientieren sich der Studie zufolge an Meinungen aus ihrem persönlichen Umfeld.
NOVOMIND

11.03.2008
Deutschlands Webshopper im Einkaufsrausch
Deutsche Verbraucher haben im vergangenen Jahr 17,2 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen ausgegeben, die sie direkt über das Internet gekauft haben. Das entspricht einer Zunahme von 12 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006. Gegenüber dem Jahr 2002 hat sich der über das Internet generierte Umsatz fast verdreifacht. Das sind Ergebnisse aus der Studie "WebScope", zu der die GfK Panel Services Deutschland kontinuierlich Käufe und Bestellungen von Waren und Dienstleistungen im Web erhebt. Der Umsatzzuwachs im Jahr 2007 resultiert im Wesentlichen aus zwei Gründen: Zum einen ist die Anzahl der Online-Käufer mit 800.000 auf 28,8 Millionen im Vergleich zum Vorjahr nochmals angestiegen. Zum zweiten haben die Konsumenten häufiger im Internet eingekauft. So hat sich die durchschnittliche Einkaufsfrequenz von 7,8 Online-Einkäufen pro Person im Jahr 2006 auf 8,5 Kaufakte im Jahr 2007 weiter erhöht.
Die Verbraucher nutzen damit das Internet vermehrt als Einkaufsquelle neben den stationären Geschäften. Der Anteil der Konsumenten, die nicht nur den stationären Einzelhandel für seine Besorgungen nutzt – die so genannten "Multichannel-Käufer" –, ist in den letzten beiden Jahren um 1,8 Millionen auf 21,8 Millionen Haushalte angewachsen.
GFK

10.03.2008
Google führt Ladezeit als Qualitätsfaktor für Adwords ein
Der Suchmaschinenprimus Google optimiert seinen Qualitätsfaktor beim Keyword-Advertising. Künftig soll auch die Ladezeit der Landingpage darüber entscheiden, wie eine Adword-Anzeige positioniert wird, berichtet das Weblog  at-web.de. Landeseiten mit kurzer Ladezeit bekommen einen höheren Qualitätsfaktor und ein geringeres Mindestgebot zugeteilt. Langsame Seiten bekommen einen geringeren Qualitätsfaktor und ein höheres Mindestgebot. Die Bewertung der Ladezeit soll noch im Laufe des März für Marketer und deren Agenturen sichtbar gemacht werden. Danach haben sie einen vollen Monat Zeit, ihre Ladezeiten zu optimieren, bevor Sanktionen wirksam werden. Ob der neue Qualitätsfaktor auch beim organischen Suchmaschinenranking zum Tragen kommt, ist noch unbekannt.
AT WEB

07.03.2008
Deutscher E-Commerce-Markt wächst um neun Prozent
Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) schätzt die E-Commerce-Umsätze in Deutschland in diesem Jahr auf 11,9 Milliarden Euro. Das entspräche einem Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit der selben Wachstumsrate wie zwischen 2006 und 2007. BVH-Hauptgeschäftsführer Thomas Steinmark sieht im Internet den größten Wachstumstreiber für die gesamte Versandhandelsbranche: "Die Kunden stöbern gerne im Katalog und bestellen dann zunehmend online. Dazu kommt, dass immer mehr Unternehmen Versandhandel betreiben. Stationär- und Onlinehandel schließen sich längst nicht mehr gegenseitig aus. Ein Ende dieser Entwicklungen ist nicht abzusehen." Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Versandhandelsbranche einen Gesamtumsatz von 27,6 Milliarden Euro. 10,9 Milliarden Euro oder 39,5 Prozent entfielen davon auf das Internet. Die Versandhandelskunden gaben fast die Hälfte oder 48 Prozent ihrer Bestellungen per Internet auf. Rund 73 Prozent aller Onlinekäufer informierte sich aber vorher im Katalog des jeweiligen Anbieters. Das belegt die Stärke von Printmedien im Onlinezeitalter. Sie sind beliebtes Informations- und Nachschlagewerk. Mit 4,2 Milliarden Euro Internetumsatz waren Versender, die ihre Waren per Katalog und Internet anbieten, im Jahr 2007 die Spitzenreiter im Onlinehandel. Die "Versender mit Heimat im Stationärhandel" erzielten rund eine halbe Milliarde Euro Onlineumsatz.
BUNDESVERBAND DES DEUTSCHEN VERSANDHANDELS

04.03.2008
Webshopper sind treue Gesellen
Ihre Entscheidung, bei welchem Webshop sie einkaufen wollen, fällen Internet-Nutzer nicht in erster Linie über Suchmaschinen, ergab eine Studie von Marktforscher Nielsen.
Wenn Internet-Nutzer im Web auf Einkaufstour gehen wollen, dann suchen sie am ehesten die Shops auf, die sie ohnehin schon kennen. Das zeigt der aktuelle "GlobalOnlineShoppingSurvey" des Marktforschungsinstituts Nielsen, für den von Oktober bis November 2007 insgesamt 26.312 Internet-Nutzer in 48 Ländern weltweit befragt wurden. 43 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass die größte Hilfe zur Entscheidung für einen bestimmten Webshop dieser selbst ist. Haben sie dort gute Erfahrungen gemacht, kaufen sie gerne auch wieder dort ein. An zweiter Stelle folgen die Suchmaschinen (37 Prozent), und auch auf persönliche Empfehlungen verlassen sich die Konsumenten im Web gerne (32 Prozent).
"Das Studienergebnis unterstreicht die Wichtigkeit für Online-Händler, die Millionen neuer Online-Shopper bei ihrem ersten Einkauf auf den eigenen Shop zu locken", resümieren die Studienautoren.
NIELSEN

27.02.2008
Google: Weniger Klicks auf Keyword-Anzeigen
Der Höhenflug der Google-Aktie scheint fürs erste beendet zu sein. Stand das Papier im November vergangenen Jahres noch bei dem Rekordwert von 747 US-Dollar, so sind es heute nur mehr noch 464 Dollar. Damit ist das Internet-Vorzeigeunternehmen satte 83 Milliarden Dollar weniger wert als noch im November. Der Grund: Googles Geschäftsmodell der Pay-per-Click-Anzeigen schwächelt. Laut Marktforscher Comscore verzeichnete der Suchmaschinenprimus im Januar gegenüber Dezember ein Minus an Klicks von sieben Prozent. Und jeder Klick weniger spült auch weniger Geld in die Kassen des Unternehmens. Die Börsianer befürchten, dass sich die drohende Rezession in den USA auch negativ auf das Online-Werbegeschäft auswirken könnte. Google-Chef Eric Schmidt dementierte dies noch Ende Januar. Die aktuellen Zahlen indes sprechen eine andere Sprache.
COMSCORE

25.02.2008
Markenartikler brauchen einen Webshop
Über 80 Prozent der User setzen voraus, dass eine Markenwebsite auch über einen Online-Shop verfügt und 48 Prozent sind über das Fehlen eines Online-Shops verärgert. Das zeigt die aktuelle Onlinestudie des DMC Digital Media Center. Denn immerhin ist das Internet für die Mehrheit der Befragten erste Anlaufstelle, wenn es um den Kauf eines Markenproduktes geht. Dabei sind Markenwebsites mit knapp 82 Prozent die wichtigste Informationsquelle, dicht gefolgt von Preisvergleichsseiten mit 80,8 Prozent. Und 77 Prozent informieren sich auf den Websites der Versandhändler. Dagegen wird der stationäre Handel nur von 65 Prozent aller Befragten als wichtigste Informationsquelle genannt. Laut Angabe der befragten Konsumenten werden 60 Prozent aller Markenprodukte über das Internet verkauft. Interessant ist, dass sofern es keine signifikanten Preisunterschiede gibt, die Onlineshops der großen Versandhändler (27 Prozent) von den Online-Shoppern bevorzugt werden. Die Markenwebsites holen aber kräftig an Beliebtheit auf. Etwa 19 Prozent geben diese als bevorzugte Bezugsquelle an. Mit 7,5 Prozent bzw. knapp 6 Prozent bilden Spezialversender und Ebay die Schlusslichter und damit als favorisierte Bezugsquelle eine untergeordnete Rolle.
Dass Kunden konkrete Anforderungen und Wünsche haben, wird von den Shopbetreibern oft nicht berücksichtigt. Wenn es ans Bestellen auf Markenwebsites geht, haben die User hohe Ansprüche. Im Besonderen sind für 81 Prozent der Online -Shopper ein vollständiges Sortiment und auslaufende Produkte zu reduzierten Preisen wichtig. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich mit 90 Prozent darüber hinaus einen Ansprechpartner für die Fragen rund um Produkte und Serviceangebote der Marke. Punkten können Marken-Shops vor allem auch über den Vertrauensvorschuss den eine Marke vermittelt. Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie keine Probleme beim Zahlungsverkehr und bei der Lieferung erwarten und setzen damit die Messlatte hoch an. Das Marken Image und die Vertrauenswürdigkeit.einer Marke gehören also zu den wichtigsten Erfolgskriterien für den Marken-Shop. Demzufolge besitzen starke und am Markt etablierte Marken eine hervorragende Ausgangsposition für einen erfolgreichen Online-Shop unter dem eigenen Dach.
ERESULT

25.02.2008
Web-Handel: 1,5 Milliarden Euro mehr durch E-Commerce-TV
Der deutsche E-Commerce-Markt könnte bis zum Jahr 2012 allein durch den Einsatz von bewegten Bildern um mehr als fünf Prozent wachsen. Das prognostiziert das Marktforschungsinstitut Goldmedia in seiner aktuellen Studie „E-Commerce-TV“. Die großen Katalogversender und Online-Shops haben sich bereits darauf eingestellt und starten derzeit eigene Bewegtbildformate. Das zeigen unter anderem Amazon, Neckermann TV oder brandneu von Otto sowie Tchibo WebTV. Auch Teleshopping-Sender wie HSE24 sind dabei, ihre Onlineshops durch Livestreams oder Produktvideos zu erweitern.
"Sollten bis 2012 nur zehn Prozent des E-Commerce-Marktes Bewegtbild einsetzen und würde dies bei deren Nutzern zu einer zehnprozentigen Steigerung der Konversionsraten führen, so hätte dies bereits ein Umsatzplus von 250 Millionen Euro gegenüber einem Szenario ohne Bewegtbildeinsatz zur Folge. Wir gehen aber von wesentlich positiveren Werten aus, nämlich einem Einsatz von Bewegtbild am Markt von bis zu 30 Prozent sowie einer Erhöhung der Konversionsrate um 20 Prozent, so dass die Umsatzgewinne, die durch den Bewegtbildeinsatz erlöst werden, in den nächsten fünf Jahren rund 1,5 Milliarden Euro erreichen können", so Studienautor und Goldmedia-Consultant Mathias Birkel.
GOLDMEDIA

22.02.2008
Google startet Google Health
Mit Google Health steht ein neuer Service in den Startlöchern, mit dem Google die Krankenakte seines Kunden online aufbereitet. Im geschützten Webbereich sollen persönliche Gesundheitsdaten abgelegt werden - ein neuer Arzt kann so bei Eingabe eines Passwortes schnell Informationen über den Patienten erhalten.
GOOGLE

21.02.2008                                                                                    Google startet "Adsense for Video"
Der Suchmaschinen-Riese will jetzt auch die Video-Inhalte auf seinen Partnerseiten monetarisieren und startet mit "Adsense for Video ein Programm, das Anzeigen in Videos integriert
GOOGLE

21.02.2008                                                                                Ebay-Streik: Zehn Prozent weniger Angebote in Deutschland
Ebay-Powerseller in aller Welt sind in dieser Woche in den Streik getreten, um gegen die neuen Handelsstrategien des weltgrößten Online-Auktionshauses zu protestieren. Doch viel ist davon nicht zu spüren. "Wenn man den Zahlen der laufenden Transaktionen bei Ebay glauben kann, dann gibt es seit Anfang der Woche rund zehn Prozent weniger Angebote", sagte Ebay-Powersellerin Manuela Held gegenüber der Netzzeitung. Vor allem Verkäufer mit 1.000 bis 10.000 Pünktchen hätten sich der Aktion angeschlossen,
EBAY

19.02.2008                                                                         Jugendliche führen im Web
Fünf von sechs Jugendlichen (83 Prozent) nutzen das Netz täglich oder mehrmals pro Woche. Das gab der Hightech-Verband Bitkom bekannt. "Im Web ist der Nachwuchs führend", sagte Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Ob es um Nachrichten an Freunde, um Musik oder Filme geht – kaum ein Teenager würde heute noch auf das Internet verzichten wollen." Dabei fällt auf, dass Mädchen das Internet vor allem zur Kommunikation und zur gezielten Unterstützung bei schulischen Aufgaben einsetzen. Demgegenüber nutzen Jungs das Internet stärker für allgemeine Informations- und Unterhaltungsangebote wie Musik, Filme und aktuelle Nachrichten.
BITKOM

18.02.2008
PC-Händler brauchen Web-Präsenz
Mehr als ein Viertel aller deutschen Internetnutzer kauft Computerprodukte online. In Zahlen ausgedrückt: 10,76 Millionen deutsche Internetnutzer haben in den vergangenen zwölf Monaten Computerprodukte online erworben. Die aktuelle Sonderauswertung Computer der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) bestätigt, dass das Internet eine ernsthafte Konkurrenz für stationäre Computerhändler geworden ist, und dass Internetnutzer besonders Computer-affin sind. Die wichtigsten Ergebnisse: 50 Prozent oder 20,11 Millionen Internetnutzer bekunden Interesse an Computerprodukten. Dazu zählt die AGOF Computerhardware und -zubehör sowie Software (ohne Spiele). Eine gleich große Zahl (50,9 Prozent) sucht im Internet aktiv nach Informationen über IT-Produkte. "Durch die enge Verbundenheit von PC und Onlinemedium stellt das Internet für potenzielle Käufer von Computerprodukten ein wichtiges Tool in der Orientierungsphase vor dem Kauf dar", so der AGOF-Report.
AGOF

15.02.2008
Konsumenten vertrauen Produktbewertungen
Neun von zehn Webshoppern lesen zumindest gelegentlich die Meinung anderer Konsumenten, bevor sie ein Produkt kaufen, ergab eine Studie von Powerreviews und der E-Tailing-Group
EMARKETER

07.02.2008                                                                        Webshopping wird Alltag
Der typische deutsche Online-Nutzer hat das Internet als Einkaufskanal längst für sich erobert und shoppt immer häufiger im Netz. Wie die aktuelle W3B-Studie des Hamburger Marktforschers Fittkau und Maaß zeigt, kaufte jeder zehnte Umfrageteilnehmer just am Tag der Befragung online ein, elf Prozent am Vortag und weitere 30 Prozent vor maximal einer Woche.
Befragt danach, wo der letzte Online-Einkauf stattgefunden hat, antworten die meisten (27 Prozent) "bei einer Online-Auktion". Die Führungsposition von Ebay im deutschsprachigen Online-Markt bleibt somit ungebrochen. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt der spezialisierte Handel (wie beispielsweise Online-Buch- oder Elektronikfachhändler): Gut jeder fünfte Online-Einkäufer gibt an, hier seinen letzten Internet-Kauf getätigt zu haben. Online-Shops von Versandhändlern und Kaufhäusern platzierten sich auf dem dritten Rang.
Auch als Informationsmedium vor dem Kauf spielt das Medium Internet eine immer wichtigere Rolle. Als wichtigste Online-Informationsquellen erweisen sich dabei unabhängige Testberichte mit 61 Prozent sowie Preisvergleichs-Web Sites mit 58 Prozent der Nennungen.
FITTKAU MAASS

06.02.2008                                                                               Tchibo testet Versandflatrate
Einmal 14,50 Euro zahlen und dann ein ganzes Jahr lang ohne Versandkosten im Web bestellen - mit diesem Angebot versucht Tchibo aktuell im Web, Stammkunden zu gewinnen. Das Online-Warenhaus Amazon ist schon seit längerer Zeit mit einem ähnlichen Versandkostenflatrate-Angebot namens Amazon Premium auf dem deutschen Markt. Die Tchibo-Aktion ist jedoch zeitlich befristet. Nur wer bis zum 14. Februar zugreift, kann ein Jahr lang ohne weitere Versandkosten bestellen.
http://www.tchibo.de

31.01.2008                                                                        Neckermann macht Web-Radio
Wer beim Versandhändler Neckermann.de online bummeln geht, kann sich während des Einkaufs ab sofort musikalisch begleiten lassen. N-Radio heißt der Service, der den Kunden "eine noch angenehmere Einkaufsatmosphäre" bieten soll. Das Webradio ist Teil der Neckermann.de ErlebnisWelt und bietet neben einem Radioprogramm auch Podcast-Beiträge an.
NECKERMANN

30.01.2008
Markenartikler verpassen den Anschluss im Netz
Der Megatrend der Markenkommunikation im Internet ist der reale Dialog mit den Konsumenten. Dies zeigt die internationale Studie "Trends im Onlinemarketing 2008" des Brand Science Institute, in der mehr als 1.700 internationale Marketingspezialisten aus Theorie und Praxis zu zukünftigen Entwicklungen des Online-Marketings befragt wurden. Sie sagen voraus, dass das Online Involvement von Verbrauchern weitaus stärker über redaktionelle und real-time Markeninhalte gestützt wird und in Zukunft die werblichen Inhalte von Banneranzeigen weiter verdrängen Unternehmen, die mit fesselnden, unterhaltsamen und sinnstiftenden Online-Inhalten ihre Konsumenten auf Content-Seiten und Communities aktivieren, werden in der Lage sein, Online und Offline Dialoge zu führen und diese nachhaltig in Kaufakte zu verwandeln.
BRAND SCIENCE INSTITUTE

29.01.2008
Google sortiert Suchergebnisse neu
Im Bestreben, das Wissen der Welt zugänglich zu machen, hat der Suchmaschinenprimus Google neue Suchfeatures eingeführt. Internet-Nutzer haben die Möglichkeit, Suchergebnisse chronologisch oder geographisch sortieren zu lassen. Bei der geographischen Darstellung beispielsweise stellt Google die gefundenen Informationen auf Karten dar. Bei der chronologischen Suche kann der Nutzer über eine Zeitleiste eingrenzen, wonach er genau sucht. Darüber hinaus gibt es noch eine neue inhaltliche Suche. Dabei können Internet-Nutzer die normale Trefferliste nochmals nach verschiedenen Kriterien filtern. Die neuen Features sind noch nicht über die normalen Google-Seiten zugänglich. Sie müssen erst über die
GOOGLE

25.01.2008                                                                                   Vier von zehn Deutschen shoppen im Web
Im Jahr 2007 mehr als vier von zehn Deutschen im Internet Waren oder Dienstleistungen bestellt. Zum Vergleich: 2006 lag die Quote bei 38 Prozent, ein Jahr zuvor bei 32 Prozent. Innerhalb der 27 EU-Staaten belegt Deutschland damit Rang vier. An der Spitze steht Großbritannien mit einer Quote von 44 Prozent, gefolgt von Dänemark und den Niederlanden mit je 43 Prozent. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) bekannt. In Süd- und Osteuropa geht man demgegenüber im Internet nur selten auf Einkaufstour. So lag die Quote der Online-Shopper in Spanien und Portugal lediglich bei 13 beziehungsweise sechs Prozent, in Polen und Estland bei elf beziehungsweise sechs Prozent, in Rumänien und Bulgarien sogar nur bei zwei Prozent.
BITKOM

24.01.2008                                                                                  Jede zweite Online-Shopperin kauft Kleidung im Web
Fast jede zweite deutsche Online-Shopperin kauft ihre Kleidung mittlerweile im Netz. Das ist eines der Ergebnisse der Studie "Mediascope Europe 2007" der European Interactive Advertising Association (EIAA). Damit gehören Modeprodukte neben Büchern (55 Prozent) zu den beliebtesten Einkaufsartikeln der deutschen Internet-Nutzerinnen. Insgesamt kaufen bereits 79 Prozent der deutschen Websurferinnen im Internet ein und erwarben innerhalb eines halben Jahres über 177 Millionen Artikel. Damit liegen sie weit über dem europäischen Durchschnitt von 64 Millionen Artikeln. Nur in Großbritannien kaufen die Frauen noch mehr Artikel im Internet ein, nämlich 243 Millionen.                                                                    EIAA

21.01.2008                                                                                    Der Kunde als Herausforderung
Dank Web 2.0 ist der Kunde stärker in den Fokus der Unternehmen gerückt. Das zeigt ganz klar eine gemeinsame Umfrage der Redaktion INTERNET WORLD und des Hamburger Software-Anbieters Novomind. Bei der Befragung von 120 Fach- und Führungskräften der Internetwirtschaft aus den Bereichen Einzelhandel, IT, Versandhandel, Verlage/Medien und Werbung vom 7. bis 26. Dezember 2007 gab fast jeder zweite Teilnehmer an, die größte Herausforderung für das Jahr 2008 sei, die Kundenkommunikation effektiver zu gestalten, Kundenwünsche besser verstehen und bedienen zu lernen und Kundenservices effektiver zu gestalten.
NOVOMIND

17.01.2008                                                                                     Google verliert Werbemarktanteile
Suchmaschinenmarketing findet im Jahr 2008 nicht mehr nur bei großen Suchmaschinenanbietern wie Google oder Yahoo statt, sondern auch in Social Networks. Eine Studie des britischen Webmonitoring-Dienstleisters Hitwise geht davon aus, dass die großen Suchmaschinenmarketer Marktanteile an Social-Network-Betreiber wie Facebook oder Bebo verlieren werden, wenn diese ihre Suchfunktionen und Targetingmöglichkeiten verbessern. Denn gerade im Bereich Musik, Film oder Fernsehen würden Mark Zuckerberg & Co. eine große Menge an Visits an andere Websites weiterleiten. Insgesamt leiten die Social Networks heute schon 7,7 Prozent des gesamten Internet-Traffics an andere Websites weiter. Damit sind sie der zweitgrößte Traffic-Lieferant nach den Suchmaschinen. Mehr als einer von zehn Visits auf Entertainment- und Musikwebsites kam der Studie zufolge im Oktober von Social Networks.
HITWISE

15.01.2008                                                                                    3,5 Milliarden Euro für Online-Werbung
Im Jahr 2010 sollen Deutschlands Werber für Web-Marketing 3,5 Milliarden Euro ausgeben. 2007 waren es erst 2,4 Milliarden, errechnete Marktforscher Emarketer in seinem Report "Germany Online Advertising".
EMARKETER

14.01.2008                                                                                 Web-Videos treiben Online-Werbemarkt
Ein Massenaufkommen an Video-Werbung wird den Online-Werbemarkt 2008 am stärksten beeinflussen. Das ergab eine Umfrage der Redaktion INTERNET WORLD Business unter ihren Lesern. 32 Prozent der Teilnehmer gaben an, hier mit den größten Impulsen zu rechnen. Doch auch steigende Investitionen in Social-Community-Marketing treiben nach Meinung von knapp 31 Prozent der Leser den Markt weiter voran. Weniger bedeutend indes sind die Auswirkungen von verbesserten Targeting-Möglichkeiten. Auch der endgültige Durchbruch von mobile Advertising lässt wohl in diesem Jahr weiter auf sich warten. Hier rechnen nur 6,4 Prozent der Befragten mit einem ernsthaften Aufschwung.
INTERNETWORLD

08.01.2008                                                                   Medikamentenhandel im Web boomt
Der Kauf rezeptfreier Medikamente im Internet hat in den vergangenen zwei Jahren – wenn auch auf geringem Niveau – stetig zugenommen und birgt weiterhin ein beachtliches Entwicklungspotenzial. Dies berichtet die Forschungsgruppe Wahlen Online (FGW Online GmbH) in ihren aktuellen Internet-Strukturdaten. Im vierten Quartal 2007 nutzten neun Prozent aller Deutschen ab 18 Jahren das Internet zum Kauf rezeptfreier Medikamente. Bezogen auf die Gruppe der Internet-Nutzer sind dies 14 Prozent, Ende 2006 waren es noch elf Prozent und 2005 sechs Prozent. Hier fällt die deutlich höhere Quote unter Frauen auf: 17 Prozent der weiblichen, aber nur zwölf Prozent der männlichen Internet-Nutzer kauften online Medikamente. Erwartungsgemäß fiel der Anteil derjenigen, die Medikamente im Internet bestellen, unter den Menschen ab 60 Jahren am höchsten aus: Jeder fünfte Internet-Nutzer ab 60 Jahren (20 Prozent der Frauen, bzw. 19 Prozent der Männer) hat bereits online Medikamente gekauft, aber nur acht Prozent der männlichen und 15 Prozent der weiblichen Nutzer unter 35 Jahren.
FORSCHUNGSGRUPPE WAHLEN

07.01.2008                                                                               Online-Werbemarkt wächst auch 2008 zweistellig
Die Online-Branche blickt optimistisch ins kommende Jahr. Das hat - freilich wenig überraschend - eine Umfrage des Branchendienstes "Kontakter" ergeben. Fried von Bismarck, Geschäftsführer von Spiegel-Net, rechnet mit einem Marktwachstum von 25 bis 30 Prozent. Thorsten Ahlers, Geschäftsführer von AOL Deutschland, geht davon aus, dass das Internet im Jahr 2008 mindestens acht Prozent der Werbeausgaben auf sich vereinen kann. Das Internet entwickele sich nicht nur zum Rückgrat der Medienindustrie, sondern nehme diese Rolle inzwischen auch in der Informations-, der Kommunikations-, der Entertainment-Industrie und dem Handel ein, sagt Matthias Ehrlich, Vorstand der United Internet Media.
KONTAKTER

06.01.2008                                                                              Internet überholt TV
Mit Online-Werbung werden bald höhere Umsätze erzielt werden als mit TV-Werbung. Das prognostiziert ein neuer Report der Londoner WPP-Tochter Group M für Großbritannien.
Dem Report zufolge werden die Werbungtreibenden auf der Insel ihre Ausgaben für Online-Werbung im laufenden Jahr noch einmal um gut 30 Prozent auf 3,4 Milliarden Pfund anheben. Damit würden die Onlinevermarkter die Lücke zum traditionell umsatzstärksten Werbemedium TV nahezu schließen.
Zum weiteren Aufschwung der Internetwerbung in Großbritannien dürfte vor allem das Segment der Suchvermarktung beitragen, auf das dort bereits 2007 rund 58 Prozent der Web-Investitionen entfielen und das nach Einschätzung der Group-M-Analysten im laufenden Jahr noch einmal deutlich um 35 Prozent zulegen wird. Auch die beiden anderen von Group M untersuchten Segmente der Onlinewerbung - die klassische Display- und die Rubrikenwerbung - sollen 2008 um 20 Prozent wachsen
In Deutschland ist die Situation eine andere. Nach den Auswertungen von Group M liegt der Anteil des Internet am gesamten Werbekuchen hierzulande derzeit nur bei rund 10 Prozent - ein Umstand, der auf die mit 50 Prozent noch relativ geringe Verbreitung von Breitband-Zugängen zurückführt wird. Da in Deutschland der TV-Anteil mit 24 Prozent ebenfalls geringer sei als der in Großbritannien, ist es wahrscheinlich, dass sich das Wachstum des Internet hierzulande eher zu Lasten von Printwerbung auswirken wird.
GROUP M

04.01.2008                                                                               Google ändert Suchalgorithmus
Suchmaschinen-Optimierer, die bislang vor allem auf Backlinks gesetzt haben, müssen ihre Strategie ändern. Denn seit Jahresbeginn sind es vor allem aktuelle Inhalte, die im organischen Suchranking Einfluss auf die Positionierung haben. Darüber hinaus will Google ab sofort auch die Suchanfragen im Ranking berücksichtigen. Werden vermehrt Anfragen zu einem bestimmten Begriff gestellt, werden die Seiten höher gelistet, die diese Begriffe beinhalten. Besonders profitieren sollen von der Algorithmusänderung Betreiber von Websites mit aktuellen News und Blogger, die regelmäßig neue Beiträge schreiben.
GOOGLE

22.12.2007
Weihnachtsgeschäft beschert Online-Händlern Umsatzplus
Nach einem eher schleppenden Beginn hat das Weihnachtsgeschäft den deutschen Online-Händlern einen insgesamt guten Jahresabschluss beschert. Mit durchschnittlichen Zuwächsen von rund 16 Prozent liegen die Umsätze der Vorweihnachtszeit deutlich über dem Vorjahresniveau. Vor allem die letzten Tage und eine Vielzahl kurz entschlossener Last-Minute-Käufer haben für ein positives Ergebnis im Weihnachtsgeschäft gesorgt. Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. schätzt die Online-Weihnachtsumsätze demnach auf rund 5,3 Milliarden Euro. Insgesamt erreicht der E-Commerce in Deutschland damit die neue Höchstmarke von rund 19 Milliarden Euro Gesamtumsätzen im B2C-Bereich 2007.
Mit jedem Tag, den das Ende des Weihnachtsgeschäfts näher rückt, wächst die Zufriedenheit. Immer mehr Kunden meiden offenbar den Weihnachtsstress in den Innenstädten und nutzen die Vorteile des Internets."
Das Resultat dieses in Teilen veränderten Konsumverhaltens wirkt sich für die Online-Händler deutlich positiver aus als für die meisten stationären Händler: Vier von fünf Befragten sind mit den Ergebnissen des Weihnachtsgeschäftes zufrieden, jeder Dritte (34,3 Prozent) ist sogar sehr oder extrem zufrieden. Ein Ergebnis, das für die Offline-Händler so nicht gelten dürfte. Grund für die allgemeine Zufriedenheit sind die Umsatzzuwächse, die von den meisten Händlern (60,6 Prozent) konstatiert werden. Dabei bewegen sich diese – wie schon im Vorjahr – auf einem recht hohen Niveau. Mehr als jeder Dritte (40,4 Prozent) konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresergebnis um mehr als zehn Prozent steigern, mehr als jeder Vierte (28,3 Prozent) sogar um mehr als 25 Prozent. Dass der Einzelhandel im Internet trotz einer allgemein stagnierenden Konsumbereitschaft im Durchschnitt auch 2007 um 17 Prozent zulegen konnte, untermauert das gewaltige Potenzial des E-Commerce in Deutschland
BVDW

20.12.2007
Konkurrenz fürs Fernsehen
Immer mehr Online-Nutzer verzichten lieber auf TV als aufs Internet
Die Internet-Meinungsumfrage W3B vom Herbst 2007 hat die befragten Online-Nutzer mit einer Frage von großer Tragweite für die Medienlandschaft konfrontiert:
»Stellen Sie sich vor, Sie müssten sich entscheiden: Sie sollen in Zukunft entweder auf das Fernsehen verzichten oder auf die Nutzung des Internet. Worauf könnten Sie persönlich am ehesten verzichten?«
Für die deutliche Mehrheit der deutschsprachigen Online-Nutzer fällt die Entscheidung zu Gunsten des Internet aus - und damit zu Lasten des Fernsehens. Über die Hälfte, nämlich 61%, geben an lieber auf das Fernsehen als auf das Internet verzichten zu wollen. Vor einem halben Jahr lag dieser Wert noch bei 56%. Nicht einmal jeder sechste Online-Nutzer (15%) kann sich hingegen heute vorstellen, zukünftig ohne das Internet auszukommen. Rund ein Viertel der Befragten will bzw. kann sich nicht entscheiden - sie beantworteten die Frage mit »weiß nicht«.
FITTKAU MAASS

20.12.2007                                                                               Private Internet-Nutzung in der Arbeitszeit auf Höchststand
Jeder vierte Arbeitnehmer mit Internetzugang wird in diesem Jahr einen Teil oder die meisten seiner Weihnachtsgeschenke online während der Arbeitszeit gekauft haben. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie des Marktforschungsinstituts RT Strategies im Auftrag der BSA. Auch die deutschen Arbeitnehmer sind ausgesprochene Freunde des Online-Einkaufs: 41 Prozent aller Geschenke wollen sie 2007 online erstehen - weit über dem weltweiten (33,5 Prozent) und dem europäischen Durchschnitt (32,8 Prozent). Damit nimmt Online-Shopping den größten Teil der privaten Nutzung eines Online-Arbeitsplatzes ein. Die meisten (63 Prozent) Arbeitnehmer haben deswegen keine oder nur geringe Bedenken.                 RT STRATEGIES

17.12.2007
Jeder zweite Online-Nutzer kauft Weihnachtsgeschenke im Internet
Was für den stationären Handel gilt, trifft auch auf das Internet zu: Vor Weihnachten ist richtig was los. Demnach nutzen über 60 Prozent der Web-Aktivisten Internet-Seiten, nach Ideen für Geschenke zu suchen. Und über die Hälfte will nicht nur gucken, sondern auch zugreifen.
Den Marktforschern zufolge gerieten in den letzten Jahren mehr Leute in Kauflaune als in der Umfrage zuvor festgestellt wurde. Im Jahr 2006 hatten etwa 48 Prozent angegeben, tatsächlich etwas online zu erwerben, am Ende waren es knapp 56 Prozent. Befragt hatten die Analysten über 100.000 deutschsprachige Internet-Nutzer im Oktober und November dieses Jahres. Der Bedarf an Weihnachtsbeschallung scheint dagegen weitgehend gedeckt zu sein: nur fünf Prozent wollen Weihnachtsmusik herunterladen.
FITKAU MAASS

12.12.2007                                                                          Großeltern stürmen das Internet
50 Milliarden Dollar geben amerikanische Großeltern jährlich für ihre Enkelkinder aus. In zunehmendem Maße informieren sie sich dabei im Web darüber, was für die Kleinen das Beste sei
EMARKETER

11.12.2007                                                            Suchmaschinenmarketing beeinflusst Markenwahrnehmung
Eine von Google gesponserte Eye-Tracking-Studie zeigt: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Suchmaschinenmarketing und Markenaffinität der Konsumenten
ENQUIRORESEARCH

10.12.2007                                                                                Lieber keine Produktempfehlungen als schlechte
eShop-Betreiber sollten Produkt-Empfehlungen als Feature in ihre Online-Shops einbauen. Dazu raten die eTailing-Dienstleister von Choice Stream auf Grundlage einer Nutzerstudie unter 811 US-Konsumenten. Die wichtigste Erkenntnis: Empfehlungen von schlechter Qualität sind dem Geschäft abträglicher als gar keine. Demnach haben 40 Prozent der Befragten angegeben, nur ungern in Shops mit qualitativ schlechten Empfehlungen zurückzukehren. Vor allem die Vielkäufer ließen sich beim Online-Kauf gerne automatisiert beraten. 69 Prozent aller Konsumenten, die im letzten halben Jahr 1000 US-Dollar oder mehr online ausgegeben hatten, wollten lieber in Shops mit Produktempfehlungen einkaufen gehen.
Online-Käufer seien mehr und mehr an Empfehlungen interessiert, bilanziert Toffer Winslow von ChoiceStream die Studie. Im großen Markt der eShops könnten qualitative, maßgeschneiderte Empfehlungen den entscheidenden Ausschlag bei der Käufergunst geben. eTailer, die ihre Kunden mit schlechten Empfehlungen alleine lassen, gefährdeten ihren Umsatz und ihre Besucherzahlen.
CHOICE STREAM

07.12.2007                                                                                Yahoo macht Suchvorschläge
Yahoo lässt seine User bei der Websuche ab sofort nicht mehr allein. Stattdessen bietet das Portal jetzt zu jeder Suchanfrage relevante Zusatzvorschläge für Suchbegriffe, mit denen die Suche noch verfeinert werden könnte. Die Vorschläge orientieren sich dabei an dem, was der Nutzer mit seiner Suchanfrage am ehesten gemeint haben könnte. Gibt der Nutzer beispielsweise "Lebkuchen" ein, schlägt Yahoo! automatisch "Rezepte" vor und ergänzt die Suchanfrage um Zutatenbeispiele wie "ohne Nüsse", "Zitronat", oder "Hirschhornsalz". Die Yahoo! Suchvorschläge laufen im Hintergrund, werden jedoch eingeblendet, sobald ein Nutzer das Drop-Down-Menü direkt unter dem Suchfenster öffnet.
YAHOO

03.12.2007                                                                                  Web 2.0 beeinflusst Offline-Käufe
Eine aktuelle Comscore Studie zeigt: Beurteilungen anderer User von Produkten oder Dienstleistungen haben eine deutliche Auswirkung auf Offline-Kaufentscheidungen. Inzwischen informiert sich knapp jeder vierte Web-User mittels Online-Bewertungen über den Preis eines Produktes oder einer Dienstleistung. Erst danach gehen die Konsumenten in einen Laden vor Ort, um dort ihre Kaufentscheidung zu treffen. So wirken sich die Postings insbesondere darauf aus, zu welchem Preis die Kunden bereit sind, offline ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung zu erwerben. Laut der Umfrage unter 2.000 US-Nutzern zahlen die Konsumenten in der Regel freiwillig mindestens 20 Prozent mehr für eine Dienstleistung, wenn diese im Web mit der Höchstnote "5 Sterne" bewertet wurde. Der Vergleichswert waren Angebote, die in der Nutzerwertung lediglich vier Sterne erreichten.
COMSCORE

30.11.2007                                                                                 Web-Weihnachten: Männer stehen auf Last-Minute-Shopping
Rund die Hälfte der Deutschen wird in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke in letzter Minute kaufen. Wie eine repräsentative Studie von TNS INFRATEST zeigt, spielt Online-Shoppen dabei eine wichtige Rolle: Fast jeder Fünfte erledigt sein Last-Minute-Christmas-Shopping im Internet. Bei den unter 30-Jährigen ist es sogar fast jeder Dritte. Dabei setzten die Last-Minute-Shopper auf gute Erfahrungen aus den Vorjahren: Bei 82 Prozent der Deutschen kamen bisherige Online-Bestellungen immer rechtzeitig zum Fest an. Nur zwölf Prozent haben hier schlechte Erfahrungen gemacht.          TNS INFRATEST

28.11.2007                                                                           Consumer Electronics: Kaufentscheidung fällt im Web
55 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland wollen mindestens ein Weihnachtsgeschenk aufs dem Bereich Consumer Electronics kaufen. Das zeigt die aktuelle Studie "Die Rolle des Internets beim Kauf von Produkten aus dem Bereich Consumer Electronics" von Yahoo Deutschland.
Für rund 90 Prozent der Verbraucher gilt das World Wide Web im Vorfeld einer Kaufentscheidung als Informationsquelle Nummer eins. Knapp die Hälfte davon (43 Prozent) greift sogar mehr als fünf Mal auf das Web als Informationsquelle zurück. Insbesondere Suchmaschinen spielen hier eine entscheidende Rolle. So nutzen knapp zwei Drittel der Befragten Suchmaschinen, um sich über Consumer Electronic-Produkte zu informieren. An zweiter Stelle der Informationsbeschaffung landet mit 39 Prozent der persönliche Gang in den Elektrogroßmarkt, gefolgt von Online-Testberichtseiten mit 30 Prozent. Freunde werden von 28 Prozent der Befragten als Informationsquelle genutzt.
YAHOO

23.11.2007
Fast 60 Prozent der US-Suchanfragen gehen an Google
Nach neuen Zahlen des Marktforschungsunternehmens Comscore nähert sich Googles Marktanteil am US-Suchmaschinenmarkt der 60-Prozent-Marke. Von insgesamt 10,5 Milliarden Suchanfragen an die fünf Hauptsuchmaschinen im Oktober 2007 bearbeitete Google demnach 6,1 Milliarden oder 58,5 Prozent, ein Plus von 1,5 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat. Insgesamt war der Oktober ein starker Monat für die Suchmaschinen-Betreiber: Jeder der fünf untersuchten Anbieter konnte laut Comscore die Zahl der bearbeiteten Suchanfragen um mindestens 5 Prozent steigern.
Der Zweitplatzierte Yahoo büßte mit 2,4 Milliarden Anfragen oder 22,9 Prozent Marktanteil 0,8 Prozentpunkte ein, Microsofts Anteil ging um 0,6 Punkte auf 9,7 Prozent oder 1,02 Milliarden Anfragen zurück. Ask blieb stabil bei 4,7 Prozent (491 Millionen Anfragen) und der Anteil Time Warners (AOL, Mapquest) ging um 0,1 Punkte auf 4,2 Prozent oder 443 Millionen Anfragen zurück.
COMSCORE

22.11.2007                                                                                Junge Deutsche häufiger im Netz als vor dem Fernseher
Drei Viertel der 16- bis 24-Jährigen sind an fünf bis sieben Tagen im Web unterwegs, während 66 Prozent regelmäßig fernsehen. Damit bestätigt die Befragung einen bekannten Trend. Gerade bei jüngeren Zielgruppen stagniert die TV-Nutzung, das Medium Internet gewinnt an Bedeutung. Diese Entwicklung, so die Studie, zeigt sich in ganz Europa. Erstmalig geht die Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen öfter online (82 Prozent) als sie fernsieht (77 Prozent). Dennoch: Über alle Altersgruppen betrachtet liegt die TV-Nutzung immer noch vorne.
In Deutschland surfen 61 Prozent aller Befragten regelmäßig im Web, hochgerechnet auf die Bevölkerung sind das 43,2 Millionen. Im Durchschnitt sind die Deutschen 10,7 Stunden pro Woche online. Ältere Leute und Frauen sind die Nutzergruppen, die ganz stark wachsen. Bei den über 55-Jährigen Online-Nutzern verzeichnet Mediascope Europe einen Zuwachs von 38 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bei Frauen ein Plus von 22 Prozent. Die Mediascope-Studie fragt auch nach den Online-Aktivitäten: 37 Prozent der Befragten tauschen sich auf Bewertungsplattformen aus und genauso viele sind in Social Networks aktiv.
EIAA

21.11.2007                                                                                Google Custom Search kommt nach Deutschland
Der Suchmaschinenprimus Google bietet seine Plattorm Google Custom Search ab sofort weltweit an. Unternehmen können den Suchdienst in einer werbefinanzierten Version oder in einer komfortableren Bezahlversion in ihre Site integrieren. Dazu müssen sie sich online registrieren und können dann festlegen, welche Webseiten genau durchsucht werden sollen. Wer sich für die Bezahlversion entscheidet, muss mindestens 72 Euro pro Jahr berappen und kann dafür 5.000 Seiten durchsuchen lassen.
GOOGLE

17.11.2007
Online-Marketing ganz vorn
Online-Marketing wird der wichtigste Marketingtrend in 2008. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das Software- und Beratungshaus Epoq GmbH unter Topmanagern aus der Marketing-Branche durchgeführt hat. Demnach steht für 78 Prozent der Befragten Online-Marketing an erster Stelle. Vor allem in den Bereichen Suchmaschinen-Optimierung, Website-Usability, E-Mail-Marketing und Markenführung im Internet sahen die meisten befragten Experten Wachstumspotential. Jeweils zwei Drittel zählen zudem die Web 2.0-Technologie, Affiliate-Marketing und Online-Werbung/-Sponsoring zu den wichtigen Onlinemarketing-Instrumenten für 2008.
Als zweiten Trend für das kommende Jahr sehen die Experten integrierte Dialogmarketing-Programme an, dicht gefolgt von mobilem Marketing. Auf Platz vier findet sich mit 40 Prozent das integrierte Direktmarketing wieder. Weitere wichtige Marketing-Trends 2008 sind nach Expertenmeinung auch die Fernsehwerbung (28 Prozent) sowie Radio- und klassische Werbung mit jeweils 26 Prozent.
EPOQ

14.11.2007
Weihnachtseinkauf im Netz
Fröhliche Weihnacht für den Handel: Einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts comScore werden die Verbraucher in Deutschland, Frankreich und Großbritannien in diesem Jahr etwas mehr Geld für ihre Weihnachtseinkäufe ausgeben als 2006: Jeder 5. wird mehr Geschenke kaufen, 18 Prozent wollen weniger ausgeben.
Noch fröhlichere Weihnachten darf hingegen der Online-Handel erwarten: 36 Prozent der Befragten gab an, dass sie in diesem Jahr mehr Geld in Geschenkpapier einwickeln werden; nur 14 Prozent der Online-Käufer wollen hingegen sparen und weniger ausgeben.
COMSCORE

13.11.2007
Kinder surfen konzentriert
75 Prozent der Kinder, die im Fehler! Hyperlink-Referenz ungültig. unterwegs sind, beschäftigen sich exklusiv mit dem WWW, lassen sich also beim Surfen nicht von Nebentätigkeiten ablenken. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Münchner Kinder-Forschungsinstitutes iconkids & youth im Auftrag von Super RTL. Nur knapp ein Viertel der Befragten gab an, sich gelegentlich mit anderen Medien und Tätigkeiten nebenher auseinander zu setzen.
Diejenigen, die sich eine Beschäftigung neben der Web-Nutzung gestatten, nannten am häufigsten das Musik- bzw. Radiohören. Darauf folgt das Telefonat mit Freunden und auf Platz drei das Fernsehen. Daneben begleiten auch Essen oder Hausaufgaben den Web-Konsum. Als Lieblings-Website nannten die 8- bis 14-Jährigen TOGO.de Knapp dahinter folgten Youtube und Bravo. Für die repräsentative Studie befragte iconkids & youth 452 Kinder in ihrer häuslichen Umgebung. Befragt wurden Jungen und Mädchen, die das Internet mehrmals im Monat nutzen.
ICONKIDS

12.11.2007
Online siegt unterm Christbaum
Die Zahl der Konsumenten, die ihre Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen, wird nach einer Online-Befragung in diesem Jahr weiter steigen. Vor allem ein Shop bleibt steht oben auf der Favoritenliste.
Die Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke zunehmend im Internet. Der beliebteste Online-Shop bleibt dabei Amazon, aber E-Bay legt gegenüber dem Vorjahr in der Gunst der Käufer erheblich zu. Dies geht aus einer repräsentativen Online-Befragung der Marktforscher von E-Circle hervor, die heute veröffentlicht wird. Das Münchener Unternehmer ist der führende Anbieter für digitales Direktmarketing.
In diesem Jahr ist Online Trumpf. Ein entscheidener Grund hierfür ist der weitere Vertrauenszuwachs, den dieser Einkaufskanal innerhalb der letzten zwölf Monate gewonnen hat: 67 Prozent der Befragten wollen im kommenden Weihnachtsgeschäft mindestens ein Geschenk im Internet kaufen - vor einem Jahr waren es 63 Prozent.
Zur Begründung für die gestiegene Lust am Online-Kauf führen die Internetnutzer vorrangig das bequeme Einkaufen zu jeder Tageszeit (71,8 Prozent) sowie die besten Möglichkeiten zum Preisvergleich (58,4 Prozent) an. Aktivste Internet-Shopper sind nach der Umfrage Verbraucher im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Von ihnen wollen drei Viertel Weihnachtsbestellungen im Internet aufgeben. Inzwischen nutzen nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom etwa 63 Prozent aller Deutschen das Internet.
E-CIRCLE

12.11.2007                                                                                 Jeder zweite Online-Kauf wird abgebrochen
Rund die Hälfte aller Kaufprozesse in Online-Shops wird vorzeitig abgebrochen. Das geht aus einer Studie des britsichen Marktforschungsinstituts e-consultancy hervor. Als häufigste Gründe für die Abbrüche wurden in einer Umfrage unter Online-Kunden u. a. versteckte Kosten, Registrierungspflicht und langwierige Bezahlvorgänge genannt. Auch undurchsichtige oder überteuerte Versandbedingungen sowie technische Probleme beim Öffnen des Warenkorbs erweisen sich als Kunden-Killer. Vom Verkäufer nicht vermeidbare Abbrüche, zum Beispiel wenn potentielle Kunden sich nur bis zum Warenkorb klicken, um einen direkten Preisvergleich mit anderen Anbietern herzustellen, machen laut der e-Commerce-Studie nur einen geringen Teil der Abschlussverluste aus.
E-CONSULTANCY

12.11.2007                                                                      Schnipseljagd nach Web 2.0
Kommunikationsverantwortliche können sich ab sofort auf einem neuen Online-Portal über die Web 2.0-Welt informieren. Die Plattform dieSchnipseljagd.de des Berliner Analysten Ausschnitt Medienbeobachtung fasst aktuelle Themen rund um Weblogs, nutzergenerierte Inhalte, soziale Netzwerke und Veränderungen in der Medienlandschaft zusammen. Zudem stehen ausgewählte aus deutschsprachigen Onlinemedien inklusive Link zum Originaltext bereit.
DIE SCHNIPSELJAGD

09.11.2007                                                                               Youtube wird deutsch
Seit gestern ist Youtube online. Die deutsche Version der Online-Video-Community bietet neben dem aus dem Original bekannten Funktionen spezielle lokalisierte Features wie besonders hervorgehobene Videos, Empfehlungen und Top-Favoriten für das neue deutsche Angebot. Dabei bietet Youtube.de weiterhin Zugriff auf das weltweite Verzeichnis und eine globale Reichweite.
Youtube feiert die neue Website mit dem Start des "Secret Talents"-Wettbewerbs, bei dem die deutschen Nutzer eingeladen sind, ihre verborgenen Talente auf Youtube.de darzustellen. Für die Talentshow konnten deutsche Prominente gewonnen werden, unter anderem Wladimir Klitschko. Der Gewinner des Community-Talentwettbewerbs wird von den Nutzern gewählt und am 6. Dezember 2007 bei der "Secret Talent Show" in Berlin bekannt gegeben.
YOUTUBE

07.11.2007                                                                           Klassische Werbung verliert gegen das Web
Das Internet hat als Medium zum Kaufentscheid doppelt so hohen Einfluss wie Print- oder TV-Werbung. Zu diesem Schluss kommt das Beratungsunternehmen Booz, Allen, Hamilton in einer aktuellen Studie, die der Marketingfachzeitschrift "W&V" vorliegt. Demzufolge lässt sich nur jeder 20 Verbraucher von Werbung in Fernsehen oder Printmedien zum Kauf verführen, im Web ist es jeder zehnte.
Darüber hinaus seien die Internet-Nutzer entgegen allen Datenschutz-Diskussionen im Web auch sehr freigiebig mit persönlichen Informationen, so die Studienautoren. Wer eine bevorzugte Behandlung, spezielle Angebote oder Rabatte verspricht, kann leicht Geburtsdatum, persönliche Interessen oder soziodemographische Daten in sein CRM-System eintragen.
Kritisch äußerten sich die 1.000 befragten Konsumentscheider lediglich zur After-Sales-Betreuung. Hier wünscht sich jeder fünfte Kunde eine individuellere Rückmeldung.
BOOZ, ALLEN, HAMILTON

30.10.2007                                                                                 Neue Rekordumsätze im deutschen E-Commerce
Die Deutschen kaufen immer mehr über das Internet ein. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Verbraucherbefragung "Distanzhandel in Deutschland", die das Forschungsinstitut TNS-Infratest im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) durchgeführt hat. Demnach investieren die Deutschen in diesem Jahr rund 10,9 Milliarden Euro in Online-Shopping - neun Prozent mehr als im Jahr 2006. Der Onlinehandel mit Waren erreicht damit einen Anteil von 39,5 Prozent am Gesamtumsatz des Versandhandels (27,6 Milliarden Euro in 2007).
Neben Waren kaufen die Deutschen für rund 5,9 Milliarden Euro digitale Dienstleistungen wie Downloads oder Online-Tickets im Internet ein. Davon entfallen 37 Prozent auf den Bereich Mobilität (Flugtickets, Bahntickets, Mietwagen), 34 Prozent auf Reiseausgaben (Pauschalreisen und Übernachtungen), 13 Prozent auf das Ticketing, neun Prozent auf Entertainment (z.B. MP3-Dateien, Klingeltöne, Spiele) und zwei Prozent auf Computer-Software. Addiert man diese Dienstleistungsumsätze (5,9 Mrd. Euro) mit den Online-Warenumsätzen des Versandhandels (10,9 Mrd. Euro) ergibt sich daraus eine Gesamtsumme aller deutschen Online-Shopping-Umsätze von rund 16,8 Mrd. Euro.
Beim Warenkauf ist das Internet unangefochten der am häufigsten genutzte Bestellweg. Fast die Hälfte oder 48 Prozent (Vorjahr: 44 Prozent) der Versandhandelsaufträge werden inzwischen durchschnittlich online aufgegeben. Dabei nutzen auch Frauen den Computer immer stärker zum virtuellen Einkaufsbummel. Bei den von ihnen genutzten Bestellwegen hat das Internet inzwischen einen Anteil von 39 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg (Männer und Frauen zusammen betrachtet) wird das Internet immer beliebter. 50 bis 59-Jährige geben ihre Bestellungen bereits zu 39 Prozent (Vorjahr: 34 Prozent) am Computerbildschirm auf. Bei der Altersgruppe ab 60 Jahre erfolgt bereits nahezu jede sechste Bestellung (15 Prozent, Vorjahr: 12 Prozent) online.
TNS INFRATEST

29.10.2007                                                                                Social Networker shoppen gern
Social Networker in den USA sind besonders E-Commerce-affin, ermittelte Marktforscher Comscore in einer aktuellen Erhebung. Besuchen im Schnitt 80 Prozent aller Internet-Nutzer auch Webshops, so liegt der Anteil der Social-Network-Mitglieder bei 95 Prozent. Besonders interessiert zeigen sich die Community-Anhänger an Musik, Luxusgütern, Kleidung und Tickets. Aber auch für Hersteller von Consumer Electronics, Sportartikeln, PC-Soft- und Hardware, Büchern oder Filmen lohne sich ein Werbeengagement bei Myspace, Facebook & Co. Als Social Networker klassifiziert Comscore Internet-Nutzer, die mehr als 20 Prozent ihrer Online-Zeit auf Social Communities verbringen.
COMSCORE

25.10.2007                                                           Suchmaschinenmarketing für FMCG-Hersteller
Markenartikler, die beispielsweise Babyprodukte, Reinigungsmittel oder verpackte Nahrungsmittel produzieren, sollten ihre Internet-Strategie nicht nur auf Display-Werbung beschränken. Eine gemeinsame Studie von Procter & Gamble, Yahoo, Comscore und dem Suchmaschinenmarketing-Dienstleister SEMPO zeigt: Auch mit Suchmaschinenmarketing können die Unternehmen ihre Offline-Verkäufe steigern. Denn nicht wenige Konsumenten nutzen Suchmaschinen wie Google als erste Anlaufstelle, um sich über die oben genannten Produkte zu informieren. So gaben fast 44 Millionen Nutzer in einem Untersuchungszeitraum von drei Monaten Begriffe aus der Kategorie Nahrungsmittel bei Google & Co. ein, nach Babyprodukten suchten 15,7 Millionen Nutzer, nach Haushaltsartikeln 1,7 Millionen.
Wie die Studie weiter zeigt, liefern Suchmaschinen auch einen beachtlichen Teil des Traffics auf FMCG-Websites (Fast Moving Consumer Products des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel, Körperpflegeprodukte, Reinigungsmittel, etc., die Konsumenten häufig spontan, in der Regel routiniert und ohne lange zu überlegen einkaufen).
Bei Babyprodukten beispielsweise liegt der Anteil der von Suchmaschinen weitergeleiteten Besucher 60 Prozent, bei Nahrungsmitteln 47 Prozent. Darüber hinaus, so proklamieren die Studienautoren, seien Internet-Nutzer, die über Suchmaschinen auf die Websites der Konsumgüterhersteller gelangen, auch signifikant stärker an deren Produkten interessiert als die übrigen Besucher.
COMSCORE

24.10.2007                                                                                  Jeder Fünfte erwägt Autokauf übers Internet
Jeder fünfte (in Deutschland jeder vierte) Autokäufer würde wahrscheinlich sein nächstes Fahrzeug über das Internet bestellen - wenn dies technisch möglich ist. Das ist das Ergebnis der Studie "Cars Online 2007", welche Capgemini in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA und China durchgeführt hat. 2001 lag die Quote der potenziellen Online-Autokäufer noch bei 2 Prozent.
Auch das Rechercheverhalten der Autokäufer hat sich geändert; das Internet wird für die Informationssuche immer wichtiger. 78 Prozent der Befragten nutzen im ersten Schritt Suchmaschinen; 70 Prozent - gegenüber 43 Prozent im Jahr 2005 - besuchen dann die Online-Angebote der Autokonzerne. Auch Web 2.0-Angebote haben deutlich an Bedeutung gewonnen: 29 Prozent der Befragten nutzt Foren und Testberichte bei der Info-Recherche.
CAPGEMINI            

22.10.2007                                                                                Werber entdecken alternative Werbeformen im Web                     Viele deutsche Werbetreibende haben kaum noch Vorbehalte gegenüber alternativen Werbeformen wie virale Kampagnen oder Guerilla Marketing und sehen sie als festen Bestandteil ihres Werbemix. Zu diesem Ergebnis kommen die Agenturgruppe Robert & Horst und die Webguerillas in der Studie "Alternative Werbeformen 2007", die von der GfK in Nürnberg unter deutschen.
Im Trend liegen vor allem alternative Werbeformen, die sich auf die kommunikative Kraft des Internets stützen und viral funktionieren, etwa Social Communities. Knapp 30 Prozent der Befragten setzen heute virale Konzepte ein, 2005 waren es noch 25 Prozent (2003: 15 Prozent). Trotz aller Euphorie gehen die Werbenden in punkto Budgets nach wie vor noch sehr zaghaft mit alternativen Werbeformen um: Sechs von zehn Umfrageteilnehmern investieren nicht mehr als zehn Prozent in virale Kampagnen und ähnliches. Umgekehrt zeigt sich: Je kleiner das Werbebudget eines Unternehmens, desto größer ist sein Hang zu Alternativen Werbeformen                                                                           ROBERT UND HORST

19.10.2007
Internet als Alltagsmedium bereits fest etabliert
Das Internet hat sich als Alltagsmedium in weiten Teilen der Gesellschaft bereits fest etabliert. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher des Instituts für Demoskopie Allensbach in der aktuellen Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) für das Jahr 2007. Laut der durchgeführten Untersuchung stieg die Zahl der Internetnutzer in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf insgesamt 35,8 Mio. an. 19,3 Mio. Bundesbürger nutzen das Internet sogar täglich. Die Studie belegt weiter den wachsenden Stellenwert des Internets als Informationsquelle. Besonders eindeutige Ergebnisse lieferte die von den Allensbacher Marktforschern durchgeführte Studie bei der Befragung der jüngeren Generation. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen liest etwa ein knappes Drittel keine Zeitung mehr und holt sich die gewünschten Informationen ausschließlich aus dem Netz und dem Fernsehen. Wie stark das Internet in diesem Bereich gegenüber anderen Medien aufholen konnte, verdeutlicht der Vergleich mit den Zahlen von 2004: Damals gab etwa noch ein Fünftel der befragten Personen dieser Altersgruppe an, keine Zeitung zu lesen.
ACTA

18.10.2007                                                                      Funktionsvielfalt überfordert Web-Shopper
Online-Händler verwirren ihre Kunden mit diversen Services mehr als sie sie unterstützen. Zu dieser Einschätzung kommt eine repräsentative Onlinestudie, die von der dmc digital media center GmbH in Auftrag gegeben wurde.
So fühlt sich über ein Viertel der Shop-Besucher beim Online-Einkauf oft oder sehr oft dadurch gestört, dass Inhalte und Funktionen angeboten werden, die gar nicht erwünscht oder gebraucht werden. In Folge ist downshifting – also die Reduktion auf das Wesentliche – als Tendenz eindeutig auszumachen. Dass Kunden konkrete Anforderungen und Wünsche haben, wird von den Shopbetreibern oft nicht berücksichtigt. Im Besonderen fordern Online-Shopper klare und umfangreiche Informationsangebote zu den angebotenen Artikeln. Dabei sind vor allem auch funktionierende After-Sales Services willkommen. Zudem wollen die Kunden sich immer öfter aktiv beteiligen und sich mit anderen Kunden austauschen.
"Online-Shopper wünschen sich einfacher zu bedienende Systeme. Sie wollen nicht erst verstehen und lernen müssen, wie das Shop-Portal funktioniert. Sie wollen, dass das Shop-Portal ihnen etwas verkauft.
DMC

12.10.2007                                                                              Deutschland zählt 880.000 Blogger
Rund 880.000 deutschsprachige Internet-Nutzer im Alter zwischen 14 und 64 betreiben ein eigenes Weblog. Das ermittelte das Magazin "Stern" in einer aktuellen Studie. 340.000 Blog-Betreiber würden ihr virtuelles Tagebuch regelmäßig mit Nachrichten füttern. Auch die Zahl der Blog-Kommentatoren ist groß: 1,6 Millionen Internet-Nutzer tun ihre Meinung auf diese Weise im Web kund.
Vor allem Männer sind mit einem Blogger-Anteil von 61 Prozent dem Medium besonders aufgeschlossen, wie die Studie weiter zeigt. Darüber hinaus können sich vor allem jüngere Leute für die virtuellen Tagebücher begeistern: Jeder zweite Blogger sei zwischen 14 und 29 Jahre alt. Überrepräsentiert seien auch berufstätige Computer-Experten: Sie kommen auf einen Anteil von 21 Prozent an der gesamten Blogosphere.
STERN

11.10.2007                                                                                     61 Milliarden Suchanfragen im August
Im August haben 750 Millionen Suchende über 15 Jahre weltweit 61 Milliarden Suchanfragen ausgelöst. Das errechnete Marktforscher Comscore. Der größte Anteil entfällt dabei auf den asiatisch-pazifischen Raum (20,3 Mrd. Suchanfragen), gefolgt von Europa (17,8 Mrd. Suchanfragen) und Nordamerika (16,0 Mrd. Suchanfragen). Wenig überraschend war Google die erste Recherche-Anlaufstelle. Der Suchmaschinenprimus lieferte auf 37 Milliarden Suchen Trefferlisten aus, mit weitem Abstand folgt Yahoo mit 8,5 Milliarden Rechercheaufträgen. In den Top Ten finden sich zudem Baidu.com, die Microsoft-Seiten, NHN, Ebay, Time Warner Network, Ask Network, Fox Interactive Media und Lycos.
COMSCORE

10.10.2007
Jugendliche gestaltet Web 2.0-Inhalte
Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest veröffentlicht die aktuelle Studie über Jugendliche Benutzer von Web 2.0 Technologien. Rund ein Viertel der Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren sind Benutzer des Web 2.0.
Aus der Studie geht hervor, dass fast jeder dritte Junge und jedes fünfte Mädchen mit dem Einstellen von Bildern, Musikdaten, Videos oder Blog-Artikeln zur Erweiterung des Web 2.0 beiträgt.
78 Prozent der Internetnutzer haben schon einmal die Enzyklopädie von Wikipedia benutzt, allerdings nur vier Prozent der Nutzer haben auch aktiv einen Beitrag für die Wikipedia verfasst. Immerhin haben zehn Prozent der Jugendlichen bei Youtube und sieben Prozent bei Myspace schon aktiv etwas gepostet.
Aus der Studie ist auch zu entnehmen, dass 93 Prozent der Jugendlichen auch Onliner sind und gelegentlich das Internet nutzen. 83 Prozent hingegen gehen mehrmals die Woche oder fast täglich ins Netz. Die gesamte Studie wird voraussichtlich Ende November 2007 vom Forschungsverbund veröffentlicht.
MEDIENPÄDAGOGISCHE FORSCHUNGSVERBAND

10.10.2007                                                                              Buch.de feilt an Community
Der Online-Händler Buch.de will seine Kunden künftig in einer Web-Community versammeln. Auf der Web-2.0-Plattform "Alexandria" können Nutzer virtuelle Bibliotheken aus Büchern, Filmen und Spielen anlegen und anderen Onlinern zur Verfügung stellen. Parallel dazu arbeitet die Douglas-Beteiligung an einem Relaunch des Webshops. Neben Änderungen in Optik und Navigation ist auch ein elektronischer Marktplatz geplant, auf dem gebrauchte Bücher gehandelt werden können.
BUCH.DE

08.10.2007                                                                               Nutzergenerierte Inhalte werden überschätzt
Die meisten Internetnutzer werden auch in Zukunft eher passiv bleiben und keine eigenen Inhalte produzieren. Der derzeit viel diskutierte User-generated-Content - also Inhalte auf Blogs, in Wikis und Communities, die von den Nutzern selbst erstellt werden - sei bei weitem nicht so verbreitet, wie viele glauben und werde häufig überschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der Markt-Media-Studie "MarkenProfile"
MARKENPROFILE

08.10.2007                                                                                   800 Millionen Euro für Web-Werbung
Rund 800 Millionen Euro Jahresumsatz prognostiziert Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer dem Online-Werbemarkt für das Jahr 2007. Gegenüber der Tageszeitung "Die Welt" prognostizierte er gegenüber dem Vorjahr eine Wachstumsrate von 67 Prozent. Grundlage seines Optimismus sei der Verlauf des Anzeigengeschäfts in den ersten drei Quartalen 2007, das auf ein Allzeithoch von 627 Millionen Euro gestiegen sei. Als neuen Trend eruierte Scheer aufwendig gedrehte Kurzfilme statt blinkender Banner oder Popups.
BITKOM

05.10.2007                                                                             Deutsche lieben Lastschriften
Lastschriften sind die meist genutzte Bezahlmethode bei Einkäufen im Internet. 38 Prozent der Deutschen haben beim Online-Shopping schon einmal einen Betrag auf diese Weise beglichen. Danach folgen Rechnung (29 Prozent), Kreditkarte (20 Prozent) und Nachnahme (17 Prozent). Spezielle Online-Zahlungssysteme wie Paypal oder T-Pay vervollständigen die Top 5. Sie wurden bereits von 11 Prozent der Deutschen beim Einkaufen im Internet verwendet. Das teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) mit. Grundlage ist die monatliche Erhebung WebMonitor von BITKOM und Forsa.
Unabhängig davon gilt: Online-Shopping wird hier zu Lande immer beliebter. Mit 38 Prozent hat sich 2006 der Anteil der Personen, die Waren und Dienstleistungen über das Internet erwerben, im Vergleich zu 2003 fast verdoppelt.
BITKOM

04.10.2007                                                                                Word-of-mouth schlägt alles
Drei Viertel von 26.486 Internet-Nutzern in 47 Ländern sagten dem Marktforschungsinstitut Nielsen: Empfehlungen anderen Konsumenten sind für sie die vertrauenswürdigste Infoquelle vor dem Produktkauf
MARKETINGCHARTS

04.10.2007                                                                               Online-Werber erwarten mehr Kampagnen-Effizienz
42 Prozent aller Online-Werbetreibenden beauftragen eine Agentur zur Umsetzung ihrer Marketingstrategie im Web. Doch nur 19 Prozent sind damit zufrieden, wie diese den Return on Investment (ROI) für ihre Web-Kampagnen realisieren. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des New Yorker Marktforschungsinstituts Jupiter Research. Weitere 77 Prozent der Marketing-Verantwortlichen kritisieren die Art und Weise, wie ihre Agentur den Return of Investment misst, so ein weiteres Ergebnis der Studie.
Den Agenturen ist der Unmut ihrer Kunden aber längst bewusst, wie die Erhebung ebenfalls zeigt: So sehen fast die Hälfte aller Agenturen als Hauptherausforderungen des Jahres, für ihre Kunden einen schnellen ROI zu erzielen. 61 Prozent wollen dafür bessere Messungstools implementieren.
JUPITER RESEARCH

04.10.2007                                                                            Microsoft will Preise vergleichen
Microsoft will die Preisvergleichs-Website Jellyfish übernehmen. Das gab das Unternehmen am Dienstag in seinem offiziellen Blog bekannt. Über den Kaufpreis schwieg man sich der Software-Riese allerdings aus. Jellyfish ist eine Einkaufssuchmaschine, die die Produkte nach dem Preis sortiert und anzeigt. Die Seite gewährt zudem Prozente auf die Ware, die über sie verkauft wird.
JELLYFISH

30.09.2007                                                                                Online-Flirter schummeln
Beim ersten Kennenlernen nehmen es die meisten nicht so genau mit der Wahrheit. Was beim realen Treffen zutrifft, stimmt auch beim virtuellen Flirt, so das Ergebnis der Flirtstudie 2007, für die das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid im Auftrag von Friendscout24 1.000 Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt hat. Unterschiede gibt es aber doch: Wird beim persönlichen Treffen die Vergangenheit oder der Sozialstatus geschönt, flunkern Online-Flirter vorwiegend, wenn es um ihr Äußeres geht.
Jede zweite Frau verschönert ihre Figur (54 Prozent) im Online-Profil. Auch 36 Prozent der Männer sind bei den Körpermaßen nicht ganz ehrlich. Hier werden
mal ein oder zwei Kilo unterschlagen, dort mal etwas Körpergröße hinzugedichtet. 33 Prozent der Männer und 31 Prozent der Frauen nehmen es zudem mit der Altersangabe nicht so genau. In Bezug auf den Familienstand leisten sich Frauen und Männer gleichermaßen Schwindeleien (jeweils 32 Prozent).
TNS EMNID

28.09.2007                                                                                   OVK sieht Prognose zum Onlinewerbemarkt bestätigt
In einer Pressekonferenz auf der OMD hat der Online-Vermarkterkreis (OVK) heute Zahlen zum Online-Werbemarkt in Deutschland präsentiert. Der OVK weist Zahlen in drei Segmenten aus: Im Bereich Suchwortvermarktung rechnet er nun mit einem Umsatz von 1,19 Milliarden Euro (Prognose bisher: 1,148 Milliarden Euro). Für das Segment Affiliate-Marketing hat der OVK die Einschätzung nicht geändert (210 Millionen Euro). Die Zahlen zum Displaymarkt (1,31 Milliarden Euro) sind nicht direkt mit der bisherigen Erhebung vergleichbar, weil Nielsen Media Research die Erhebungsmethode verfeinert hat. "Bedingt durch die Umstellung kommt es methodisch zu einem Wachstum von 10 bis 20 Prozent", erklärt Björn Kaspring, Referent Online-Vermarktung beim BVDW. Zusammen ergeben diese Segmente ein Volumen von 2,71 Milliarden Euro (Prognose bisher: 2,53 Milliarden Euro). Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr betrug der deutsche Online-Werbemarkt laut OVK 1,9 Milliarden Euro.
BVDW

26.09.2007                                                                               Video-Werbung wirkt
Gute Nachrichten hatte Yahoo gestern den Onlinewerbern auf der OMD zu vermelden: Videowerbung im Internet wirkt und kommt an die Werbewirkung von TV-Spots heran, lässt sich aber zielgenauer verbreiten. So lautet das Ergebnis einer Studie von Yahoo, bei der mit einem Mehrmethodendesign die Wirkungsweise von Onlinevideostreams mit der Wirkung von TV-Spots und anderen Onlinewerbeformen untersucht wurde. Im Studiotest nahmen alle Probanden sowohl den TV-Spot als auch den Videostream zu 100 Prozent wahr, so Yahoo. Die Aktivierungsleistung, die eng mit der Werbewirkung verbunden ist, bewegt sich mit 50 Prozent (TV) und 54 Prozent (Online) in etwa auf dem gleichen Niveau. Auch bei der Werbeerinnerung unterschieden sich laut Studienergebnis TV-Spots und Onlinevideostreams kaum.
Onlinevideos wirkten auch besser als andere Onlineformen, ergab die Studie weiter. So stieg die ungestützte Werbeerinnerung bei der Rezeption eines animiertes Rectangle im Vergleich zu einer Kontrollgruppe um 31 Prozent. Bei einem Videostream steigt die Werbeerinnerung sogar um 65 Prozent. Die Kombination beider Werbemittel erzielte im Laufe der Yahoo-Studie bei der Erinnerung die höchsten Werte, die um 69 Prozent über der der Kontrollgruppe liegen.
YAHOOhttp://www.yahoo.de

25.09.2007
Ebay will größter Online-Vermarkter in Deutschland werden
Mit der Gründung der Ebay Advertising Group zum 1. Oktober will der Online-Marktplatz Ebay seine Online-Werbung massiv forcieren. Die neue Vermakrtungstochter unter der Leitung von Frank Bachér soll die klassischen Online-Werbeformate nicht nur auf dem eigenen Portal, sondern auch auf den Seiten der Ebay-Tochter Mobile.de vemarkten. Das Ziel: mittelfristig Deutschlands führender Online-Vermarkter zu werden.
EBAYhttp://www.ebay.com

25.09.2007                                                                                 OMD: Alles ist größer
Das alljährliche Familientreffen auf der Düsseldorfer Fachmesse "OMD" fällt in diesem Jahr wieder etwas größer aus als im Vorjahr. Eine wahre Flut von Besuchern drängt sich durch die Messegänge, um die großzügigen Standflächen von Ausstellern wie Yahoo, Interactive Media, UIM, ValueClick & Co. zu begutachten. Nach Angabe von Messebetreiber Igedo hatten sich bis heute morgen 10.500 Fachbesucher online registriert. Inoffiziellen Angaben zufolge hatte man mit "8.000 bis 9.000" gerechnet.
OMD

24.09.2007                                                                                 Web-Shopping ohne Grenzen
Hervorragende Zukunftsaussichten bestehen im Hinblick auf das Online-Shopping. Das zeigt eine Internet-Umfrage, die die Online-Plattformen Chip.de und Xonio.com unter rund 1.800 Internet-Intensivnutzern: 44 Prozent derjenigen, die heute schon im Netz einkaufen, wollen daran auch in Zukunft unverändert festhalten. Gut jeder zweite Befragte (51 Prozent) plant sogar, seine Einkäufe in den nächsten Jahren häufiger per Mausklick zu erledigen. Dabei steht auf der Wunschliste der Konsumenten an die Online-Ladenbetreiber neben freier Wahl von Zahlungswegen (71 Prozent) sowie Lieferzeiten und -bedingungen (63 Prozent) eine persönliche Beratung beim Einkauf (33 Prozent) weit oben.
CHIP XONIO

23.09.2007                                                                         Deutschland bei Videowerbung führend
In Deutschland bewegt sich das Netz: Nirgendwo sonst in Europa gibt es soviel Video-Werbung im Netz wie in der Bundesrepublik. Das geht aus einer Studie des britschen Online-Martforschungsunternehmens Skopos im Auftrag von Advertising.com hervor. Mehr als ein Drittel aller befragten Publisher in Deutschland bieten auf ihren Websites Streaming-Inhalte an. Von denen, die bis jetzt noch keine Streaming-Inhalte anbieten, gaben ein Drittel an, dass sie diese innerhalb der nächsten 18 Monate aufnehmen möchten.
Im Vergleich zu den anderen europäischen Märkten hat Deutschland sowohl die höchste Anzahl an Websites, die 30-sekündige Video-Anzeigen anbieten, als auch die höchste Anzahl an Websites, die begleitende Werbebanner ("Companion Banners") zur Video-Werbung im Angebot haben. Noch verdienen die deutschen Publisher aber den größten Teil ihres Geldes mit klassischen Bannern und kontextabhängiger Werbung.
ADVERTSING.COM

20.09.2007                                                                                Erster Echtzeit-Marktplatz für Onlinewerbung in Deutschland gestartet
Ab sofort können Websitebetreiber jeder Größenordnung ihre Werbeflächen auf Adscale an den meistbietenden Werbetreibenden versteigern. Das Besondere an AdScale: Die Auktionen werden nach jedem einzelnen Seitenaufruf in Sekundenbruchteilen neu durchgeführt. Marktbeobachter prognostizieren für die nächsten Jahre hohe Zuwachsraten für Werbung im Internet. Marktplatzsystemen wird wegen ihrer intelligenten Preisbildungs- und Targetingmechanismen ein besonders großes Potenzial für die Abwicklung dieser Umsätze vorausgesagt.
ADSCALE

19.09.2007                                                                                   SEO und SEM: Nur im Doppelpack
Der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat eine Studie zum Einsatz von Suchmaschinen-Marketingmaßnahmen in Unternehmen durchgeführt. 384 Befragte haben sich im Juli und August per Online-Befragung ausführlich dazu geäußert. Erste Ergebnisse zeigen: Die meisten Unternehmen nutzen Maßnahmen im Bereich Suchmaschinen-Marketing und im Bereich Suchmaschinen-Optimierung gleichermaßen.
Insgesamt haben SEM und SEO einen hohen Stellenwert in den Firmen: Mehr als die Hälfte aller befragten nutzt beide Disziplinen, rund ein Fünftel setzt ausschließlich auf Optimierungsmaßnehmen, 17 Prozent buchen ausschließlich Keywords. Keine der genannten Maßnahmen haben nur 4,7 Prozent der Befragten genutzt.
KOMDAT

18.09.2007                                                                               Studie: Affiliate Marketing nimmt zu
Der Anteil von Affiliate Marketing am Internetetat werbungtreibender Unternehmen hat sich in den vergangenen zwei Jahren beinahe verdoppelt. Machte Affiliate Marketing 2005 noch sieben Prozent des Onlinebudgets aus, stieg der Anteil auf aktuelle 13 Prozent. Das ergab eine Untersuchung, die Valueclick gemeinsam mit der TU MÜnchen durchgeführt hat.
Der Studie zufolge setzen vor allem die Branchen Tourismus (52 Prozent) sowie Retail- und Einzelhandel (50 Prozent) auf dieses Werbetool. Darüber hinaus ergab die Befragung unter 440 Marketingverantwortlichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, dass insbesondere kliene und mittelständische Firmen auf Affiliate Marketing setzen (49 Prozent), während sich große Unternehmen verstärkt auf Bannerschaltungen (77 Prozent) und Suchmaschinen-Marketing (80 Prozent) konzentrieren.
VALUECLICK

17.09.2007                                                                              Studie: Silver Surfer nehmen weiter zu
Die sogenannten "Silver Surfer" sind auf dem Weg die begehrteste Online-Zielgruppe online zu werden: Wie das Medien- und Marktforschungsinstitut Nielsen/NetRatings ermittelte, wuchs die Anzahl der über 50-Jährigen Internetnutzer seit dem ersten Quartal 2006 um 16 Prozent. Im Vergleich dazu wuchs die Onlinebevölkerung im selben Zeitraum insgesamt nur um vier Prozent. Auch der Anteil anderer Altersgruppen ist relativ konstant geblieben.
Das Potenzial der so genannten "Silver Surfer", die im Durchschnitt einen höheren Bildungsgrad und ein besseres Einkommen mit ins Internet bringen als andere Nutzergruppen, ist noch nicht ausgeschöpft. Laut statistischem Bundesamt sind 38 Prozent der Deutschen derzeit über 50 Jahre alt. In der Internetgemeinde machten die Silver Surfer im Juli 2007 laut Nielsen/NetRatings allerdings nur 28,6 Prozent aus.
NIELSEN NETRATINGS

14.09.2007                                                                               Google Maps beendet Beta-Phase
Google hat die Beta-Phase seines Routenplaners Google Maps beendet. Der Service ist ab sofort wie die Google-Suche oder Google News über die Startseite der Suchmaschine erreichbar. Darüber hinaus wurde das Tool um neue Web-2.0-Features erweitert. Internet-Nutzer können individuelle Karten erstellen, die mit Fotos, Eventinformationen oder den Verbindungsplänen öffentlicher Transportmittel ergänzt werden. Diese Karten können dann auch auf der eigenen Homepage veröffentlicht werden.
GOOGLE                                      

11.09.2007                                                                                                 Online-Werbung im Höhenflug                                                       Die Medien- und Mediaentscheider in Deutschland haben erneut Rekordprognosen für den deutschen Werbemarkt abgegeben: Laut dem aktuellen "Deutschen Werbebarometer II/07" des Online-Vermarkters United Internet Media und dem Branchendienst kress rechnen 84 Prozent der befragten Experten für die kommenden zwölf Monate mit einem wachsenden Werbemarkt. Dies entspricht dem höchsten Anteil positiver Prognosen, der je im "Deutschen Werbebarometer" gemessen wurde, und einer Steigerung um zwölf Prozentpunkte gegenüber der letzten Befragung im Dezember 2006 und Januar 2007. Nur rund 16 Prozent der Experten gehen von einer Stagnation aus (I/07: 26 Prozent). Nahezu kein Medien- und Mediaentscheider (0,3 Prozent) rechnet inzwischen mehr mit einem rückläufigen Werbemarkt (I/07: drei Prozent).
Für den florierenden Werbemarkt bleibt das Internet weiterhin der Wachstumsmotor. 91 Prozent der Befragten rechnen mit steigenden Werbeumsätzen für die Gattung Online in den kommenden zwölf Monaten (I/07: 94 Prozent). Für TV prognostizieren 40 Prozent steigende Werbeausgaben (I/07: 34 Prozent). Und auch für Radio (22,4 Prozent; I/07: 16 Prozent) und die Tageszeitungen (20,2 Prozent; I/07: 17 Prozent) fällt jeweils ein höherer Anteil der Prognosen positiv aus. Verlierer im Zeitreihenvergleich sind die Publikumszeitschriften: Hier rechnen nur noch 18,4 Prozent der Befragten mit einem Wachstum der Werbeumsätze (I/07: 23,2 Prozent), 27,1 Prozent rechnen sogar mit rückläufigen Mediaumsätzen (I/07: 23,2 Prozent).                                                                   KRESS

07.09.2007                                                                               Reiseportale: Schlechte Usability verschreckt Silver Surfer
Internet-Nutzer zwischen 50 und 64 Jahren würden zwar theoretisch ihre Urlaubsreisen gerne im Web buchen, doch die schlechte Usability vieler Reiseportale hindert sie daran. Das zeigt eine aktuelle Studie der Internet-Agentur Syzygy. Am nutzerunfreundlichsten für die Silver Surfer präsentierte sich in der Analyse TUI. "Keiner der Testpersonen gelang es, auf der TUI-Website eine Reise zu buchen", schildert Studienleiter Joachim von Maltzan das Testergebnis. Insgesamt schafften es lediglich 26 Prozent der Studienteilnehmer, das Buchungsprozedere bei großen Reiseanbietern wie FTI, Thomas Cook, Avigo oder Alltours erfolgreich zu absolvieren. Am besten im Test schnitt der Türkei-Spezialist Öger Tours ab. Hier konnte jeder zweite seine Reise wirklich per Web buchen.
SYSYGY

06.09.2007                                                                                 Web-Videos steigern die Kaufabsicht
Werbevideos im Web können das Kaufinteresse deutlich steigern. Das zeigt der zweite Teil der gemeinsamen Studie "takeGAS" des Online-Vermarkter Tomorrow Focus und des Technologiedienstleisters DoubleClick. Für die Studie wurde eine 14-tätige reine Online-Kampagne für das fiktive Produkt takeGAS auf ausgewählten Seiten von Tomorrow Focus geschaltet. Danach wurden aus 1.830 Internet-Nutzern drei verschiedene Testgruppen gebildet.
Das Ergebnis: 41 Prozent der Personen, die Kontakt zu den takeGAS-Videos hatten, konnten sich vorstellen, das Produkt zu kaufen. Bei Rectangles und Flash Layern war die Werbewirkung erheblich schwächer. Auch in Sachen Nachhaltigkeit haben Videos die Nase vorn: Während der Anteil der Nutzer, die auch nach drei bis vier Wochen noch Interesse an takeGAS signalisierten im Durchschnitt aller Kontrollgruppen bei 27 Prozent lag, lag er bei der Kontrollgruppe der Video-Seher bei 31 Prozent.
DOUBLECLICK

05.09.2007                                                                       Onlineshopper sind mit der Produktsuche unzufrieden
Die Produktsuche vieler Online-Shops weist gravierende Mängel auf. Das zeigt eine aktuelle Studie des E-Business-Dienstleisters Digital Media Center (DMC). Während sich die Einkäufer eine qualitativ hochwertige Produktsuche wünschen, die schnell und übersichtlich alle relevanten Artikel auflistet, verschrecken die Händler ihre Kunden mit unübersichtlichen Trefferlisten, zu vielen oder falschen Produkten, verwirrender Sortierung oder unklarer Bedienung.
Dabei ist die Produktsuche für Webshopper die wichtigste Funktion eines Online-Shops. Jeder Zweite will seine Produkte über die Shopsuche als erste Anlaufstation finden. Dagegen müht sich lediglich noch ein Drittel durch die Shopnavigation, ein paar wenige werden durch Themen inspiriert und kaum einer lässt sich von einem Produktberater ans Ziel führen.
"Die Produktsuche ist zum wichtigsten Instrument des Verkaufens im Internet und ein echter strategischer Erfolgsfaktor geworden. Dies gilt nicht mehr nur für die klassischen Shop-Anbieter sondern über alle Branchen hinweg", lautet das Fazit von Andreas Schwend, Managing Partner dmc. "Denn selbst Banken, Versicherungen oder Automobilhersteller steigern durch eine nutzergerechte Suchfunktion die Zufriedenheit ihrer Kunden und können letztlich so den Abverkauf ankurbeln."
DMC

04.09.2007                                                                            Internet-Nutzer lieben Video-Nachrichten
62 Prozent aller Internet-Nutzer haben sich im ersten Halbjahr 2007 Nachrichtenvideos im Web angeschaut. Das ergab eine Studie des AOL-Vermarkters Advertising.com. Dabei sind es vor allem ältere Nutzer, die sich für Nachrichten in bewegten Bildern interessieren: 69 Prozent dieser Nutzer sind nämlich 35 Jahre und älter.
"Das Internet ist in erster Linie eine Informationsquelle. Die Tatsache, dass Nachrichten die populärsten Inhalte für Bewegtbilder sind, belegen dies erneut", so Advertising.com-Chefin Lynda Clarizo. Für die Zukunft rechnet sie jedoch damit, dass auch Entertainment-Inhalte an Bedeutung gewinnen: "Die aktuellen Zahlen deuten in diese Richtung", sagt sie. So riefen 38 Prozent der Befragten im ersten Halbjahr 2007 Kinotrailer ab, 36 Prozent interessierten sich für Musikvideos. Die Zielgruppe für die unterhaltsamen Clips ist jedoch bedeutend jünger.
Für die Fernsehbranche hat Advertising.com beruhigende Nachrichten parat: Zwar würde sich jeder zweite Befragte TV-Sendungen online anschauen, wenn er sie im Fernsehen verpasst hat. Doch acht von zehn Zuschauern gaben an, dass der Konsum von Online-Videos ihre Fernsehzeiten nicht beeinflusst.
ADVERTISING.COM

04.09.2007                                                                             Affiliate-Marketing: Anhaltender Aufschwung
Der Markt für Affiliate-Marketing boomt – und ein Ende ist nicht in Sicht. Dies zeigt einmal mehr eine Umfrage des Affiliate-Marketing-Spezialisten Karsten Windfelder unter den Mitgliedern seiner Online-Community Affiliate-People.de. Mehr als zwei Drittel der befragten Networks, Affiliats und Merchants sind sich sicher: Der Affiliate-Markt wird sich weiterhin positiv entwickeln. Für Merchants und Netzwerke sagen sieben von zehn Umfrageteilnehmern jedoch einen verschärften Wettkampf um das knappe Gut der guten Affiliates voraus.
AFFILIATE PEOPLE

03.09.2007                                                                               Online-Marketing ohne Plan und Ziel                                                 Zwar betreiben inzwischen die meisten deutschen Unternehmen irgendeine Form von Marketing im Web, allerdings gibt es noch Defizite bei der Koordinierung der unterschiedlichen Marketingmaßnahmen. Dies ergab eine Studie der Technischen Universität München in Zusammenarbeit mit dem Online- und Affiliate-Marketingdienstleister Valueclick. Für die Studie "Online- und Affiliate-Marketing" befragten die Forscher 440 Marketing-Verantwortliche aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Über 90 Prozent der Befragten gaben an, das Internet für Marketingzwecke einzusetzen. Ganz vorn in der Gunst der Unternehmen steht dabei das Suchmaschinen-Marketing, gefolgt von Suchmaschinen-Optimierung und E-Mail-Marketing. Federn lassen muss hingegen die klassische Displaywerbung.
VALUECLICK

31.08.2007                                                                Preisvergleichsdienste verlieren an Glaubwürdigkeit
Jeder dritte Internet-Nutzer, so will die britische Shopping-Plattform Quidco in einer Studie herausgefunden haben, hat die Nutzung von Preisvergleichsdiensten eingestellt, nachdem er herausgefunden hat, dass die dargestellten Rankings von entsprechenden Werbezahlungen der Händler beeinflusst werden. Für den E-Commerce-Software-Hersteller Elasticpath ist dies noch kein Grund zur Besorgnis, dass bestehenden Preissuchmaschinen dadurch ihre Geschäftsgrundlage entzogen wird. "Das ist doch auch im Offline-Leben so", schreibt Elastic-Path-Mitarbeiterin Linda Bustos. "In einem Lebensmittelgeschäft werden auch die Produkte auf Augenhöhe präsentiert, die für diese Platzierung bezahlen."
QUIDCO

30.08.2007                                                                                     25 Millionen deutsche E-Commerce-Kunden
25 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Quartal 2006 Waren oder Dienstleistungen über das Internet bestellt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, kauften damit 52 Prozent der privaten Internetnutzer online ein. Im Jahr 2002 waren es erst 33 Prozent.
Den höchsten Anteil an Online-Kunden findet man unter allen privaten Internetnutzern in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen (63 Prozent). In der Altersgruppe ab 65 Jahren nutzte Anfang 2006 fast jeder Dritte die Möglichkeit der Onlinebestellung. Bei der Unterscheidung der Käufer nach Geschlecht registrierten die Marktforscher, dass 54 Prozent der Männer, aber nur 49 Prozent der Frauen ihre virtuellen Geldbörsen zücken.
Zu den meistgekauften Produkten zählen Bücher, Magazine oder Zeitungen, die mehr als die Hälfte der Befragten binnen der vergangenen zwölf Monate online bestellte. Ebenfalls sehr verbreitet war der Onlineeinkauf von Kleidung und Sportartikeln (49 Prozent), gefolgt vom Kauf anderer privater Gebrauchsgüter wie Möbel oder Spielzeug (48 Prozent). 41 Prozent der Internetkäufer nutzten das Medium, um Reisen, Urlaubsunterkünfte sowie Bahn- oder Flugreisen online zu bestellen. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) erwarb Filme und Musik über das Internet. 57 Prozent der Frauen kauften online Kleidung oder Sportartikel. Männer kauften dagegen vor allem Computersoftware und Updates, Elektronikartikel und Computer-Hardware.
STATISTISCHES BUNDESAMT

27.08.2007                                                                   Suchmaschinen-Marketing: Satte Preise für die Liebe
Unternehmen, die im Bereich Partnersuche und Erotik bei Google, Yahoo und Miva Suchwortanzeigen buchen wollten, mussten im August gehörig in die Tasche greifen. Um satte zwölf Prozent stiegen die Preise im Schnitt gegenüber dem Vorjahresmonat laut Suchmaschinen-Preisindex SPIXX. Bei Google kostete ein entsprechender Suchbegriff durchschnittlich 1,32 Euro, bei Yahoo 66 und bei Miva elf Cent. Auch Begriffe rund um Handy (plus zehn Prozent), Immobilien (plus neun Prozent) und Mode (plus acht Prozent) stiegen im Wert. Überhaupt sah der Monat August mehr Preisanstiege als Rückgänge. Lediglich in den Kategorien "Essen und Trinken" und "Wellness" sanken die Preise um jeweils ein Prozent.
Die teuersten Absolutpreise wurden jedoch wie so häufig in der Rubrik Versicherungen fällig. Im Schnitt 4,22 Euro müssen Marketer hier pro Suchwort und Klick berappen. Geld und Finanzen (2,32 Euro) sowie Dienstleistungen (2,16 Euro) folgen auf den Plätzen.
EXPLIDO

27.08.2007                                                                                Internet statt Fernseher
Jeder fünfte Internet-Nutzer surft täglich mindestens sechs Stunden im Web, doch nur neun Prozent verbringt genauso viel Zeit vor dem Fernseher. Das zeigt eine aktuelle Studie von IBM unter Internet-Nutzern in aller Welt. Im Mittelfeld der Mediennutzung befinden sich Internet und Fernseher nahezu auf gleicher Kopflänge: 66 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen zwischen einer und vier Stunden pro Tag fern, 60 Prozent surfen in dieser Zeitspanne im Netz.
IBM

18.08.2007                                                                          Ungenutzte Suchmaschinen-Optimierung
81 Prozent der laut "Internet Retailer Magazine" 100 größten Online-Händler der USA schöpfen die Möglichkeiten von Suchmaschinenoptimierung und –Marketing nicht vollends aus, meldet der Online-Marketing-Dienstleister Oneupweb. Das Unternehmen analysierte Meta-Tags, Seitenaufbau, Keywords, Inhalte und andere Strategien, die die eigenen Websiten für die Suchmaschinen leichter auffindbar machen können. Doch nur jedes fünfte Unternehmen schnitt in der Analyse mit einem guten Ergebnis ab. 26 Prozent betrieben überhaupt keine Suchmaschinenoptimierung.
ONEUPWEB

16.08.2007                                                                                  Neue Konkurrenz für Online-Händler
Weil Kunden oft nicht verstehen, warum sie Produkte nicht einfach direkt online beim Hersteller bestellen können, wollen in Zukunft immer mehr Markenartikler ihre Waren via Direktvertrieb im Web an den Mann bringen. Das berichtet zumindest die amerikanische Tageszeitung "New York Times". Die klassischen Online-Händler sehen die neue Konkurrenz im Web bislang jedoch noch gelassen, so das Blatt. Sie würden so erfolgreich im Web verkaufen, dass sie durch den Direktvertrieb keine Nachteile spüren. Darüber hinaus würden sie durch die verstärkte Produktion von Eigenmarken versuchen, sich weniger von den Markenherstellern abhängig zu machen.
Chancen durch den Absatzkanal Internet versprechen Marktexperten vor allem kleineren Herstellern, die bislang um Platz in den Verkaufsregalen kämpfen mussten.
NEW YORK TIMES

15.08.2007                                                                                     E-Commerce: Impulse aus Europas Süden
Großbritannien, Deutschland und Frankreich sind Europas größte Nationen in Sachen E-Commerce. Doch ihr Marktanteil von 75 Prozent aller europäischen B-toC-E-Commerce-Umsätze beginnt zu bröckeln: Laut Prognose des Marktforschungsinstituts Emarketer sollen die Wachstumsimpulse in den kommenden Jahren vor allem von Ländern wie Italien, Niederlande und Spanien kommen. Später sollen dann noch Russland, Polen und Tschechien auf den Markt drängen.
Insgesamt prognostizieren die Auguren dem europäischen E-Commerce-Markt bis 2011 jährliche Wachstumsraten von 25 Prozent. Die Umsätze lägen dann bei 323 Milliarden Euro. 2007 sollen es 197 Milliarden Euro sein.
GARTNER

14.08.2007                                                                                   Studie: Jeder Fünfte ist im Netz vertreten
Die Deutschen machen ihr Leben zunehmend öffentlich: Bereits jeder Fünfte stellt private Informationen ins Internet. Das teilte der Bitkom mit. Meist handle es sich um Steckbriefe, Fotos oder Tagebücher. Die meisten User gestalten lieber eine persönliche Seite auf Online-Communitys (10 Prozent), statt sich eine eigene Homepage zu bauen (7 Prozent).
Die Online-Präsenz ist größtenteils Männersache: Während 25 Prozent der deutschen Männer Steckbriefe und Fotos online stellen, sind es bei den Frauen nur 14 Prozent. Besonders aktiv sind die 14- bis 29-Jährigen. In dieser Gruppe veröffentlicht jeder Zweite private Informationen im Internet. Mit steigendem Alter nimmt die Rate immer weiter ab. Bei den 45- bis 59-Jährigen liegt sie nur noch bei 10 Prozent, bei den Über-60-Jährigen bei 3 Prozent.
BITKOMhttp://www.bitkom.de

13.08.2007                                                                               Google optimiert Adsense-Auslieferung
Der Suchmaschinenprimus Google testet die zielgruppengenauere Auslieferung seiner Adsense-Anzeigen. Zu diesem Zweck sammelt das Unternehmen standardmäßig von jedem Nutzer weltweit Daten wie Zeit, Ad-Placement-ID, Ad-ID, User-ID, Client-IP und Referral-URL. Auf diese Weise sollen Banner nicht nur kontextbezogen platziert werden, sondern auch auf Nutzerinteressen zugeschnitten werden können. Internet-Nutzer, die derartige Daten über sich nicht speichern lassen wollen, können sich online von dem Test ausschließen lassen.
GOOGLE

11.08.2007                                                                                 Light-Shopper beflügeln Weihnachtsgeschäft
Die amerikanischen E-Commerce-Experten von Logan Tod & Co. haben eine neue Zielgruppe identifiziert, die in diesem Jahr das Weihnachtsgeschäft ordentlich ankurbeln soll. "Light Shopper" nennen die Experten zumeist ältere und reichere Kunden, die zwar nur ein Viertel ihrer Weihnachtsgeschenke im Web kaufen, aber zur am schnellsten wachsenden Kundengruppe zählen und für eine Steigerung der Online-Umsätze um 57 Prozent sorgen. Zum Vergleich: Die Heavy-Shopper, die mehr als drei Viertel ihrer Weihnachtsbudgets im Web ausgeben, steigern die Umsätze nur um 28 Prozent.
Um die Zielgruppe der Light-Shopper anzusprechen, raten die Experten den Webshops heute schon, ihre Weihnachtshausaufgaben rechtzeitig zu erledigen. Die ältere Zielgruppe im Web wünsche sich eine gute Suchfunktion, gute Produktbeschreibungen und –abbildungen, komfortable Lieferbedingungen sowie eine einfache Navigation und einen schnellen Überblick über die Verfügbarkeit der gewünschten Produkte.                LOGAN TOD

10.08.2007                                                                             Springer will bis 2010 Online-Umsatz verdoppeln
Mit seinen Zahlen für das erste Halbjahr 2007 gewährt der Verlag Axel Springer erstmals auch einen näheren dieses Jahres rund 102 Millionen Euro im Web- im Vorjahreszeitraum waren es noch 68 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstandsvorsitzende Matthias Döpfner Web-Einnahmen in Höhe von 200 Millionen Euro. Bis 2010 sollen diese sich auf 400 Millionen Euro verdoppeln.
AXEL SPRINGER

09.08.2007                                                                       Lokalisten.de zählt eine Million Mitglieder
Mit aktuell einer Million registrierter Mitglieder hat die Freundes-Community Lokalisten.de ihre Mitgliederzahl binnen eines Jahres nach eigenen Aussagen verfünffacht. Und die Mitglieder sind sehr aktiv: Pro Monat registriert der Dienst über 70 Millionen Suchanfragen und mehr 20 Millionen Foto-Uploads. Fast die Hälfte der Mitglieder loggt sich täglich ein. Laut IVW-Standardmessung erreichte die Plattform im Juli 753,2 Millionen Seitenaufrufe und 16,6 Millionen Visits.
LOKALISTEN

08.08.2007                                                                               Online-Werbung überholt Print
In den USA soll der Online-Werbemarkt schon im Jahr 2011 größer sein als der für Printwerbung. Die Marktforscher von Veronis Suhler Stevenson versprechen dem Online-Werbemarkt jährliche Wachstumsraten von 21 Prozent und ein Volumen von 62 Milliarden Dollar bis 2011. Für den Printbereich rechnen die Experten indes nur mit Umsätzen in Höhe von 60 Milliarden Dollar. Den größten Anteil der Werbebudgets fischen jedoch auch dann noch die Fernsehsender ab. Hier sollen 2011 86 Milliarden Dollar mit Werbung erzielt werden.
VERONIS SUHLER STEVENSON

07.08.2007                                                                           Behavioral Targeting: Zweifelhafter Hype
Obwohl die Online-Werbebranche Behavioral Targeting als wahren Durchbruch des Marktes feiert, sind sich Deutschlands Internet-Profis noch uneinig, wie gut die neue Technologie zur gezielten Werbemittelauslieferung wirklich ist. Wie eine Umfrage der INTERNET WORLD Business zeigt, sind es vor allem Fragen zum Datenschutz, die den Web-Professionals Kopfzerbrechen bereiten. Fast jeder zweite Umfrageteilnehmer antwortete auf die Frage: "Verletzt Behavioral Targeting den Datenschutz" mit "Ja", weitere 20 Prozent waren der Auffassung, dass dies in der Theorie zwar schon der Fall sei, praktisch jedoch keine Auswirkungen habe. Mehr als jeder zehnte Umfrageteilnehmer sieht für die Technologie ohnehin keine Zukunft. Lediglich ein Viertel befürwortete die Analyse des Nutzerverhaltens zu Werbezwecken, weil "der Nutzer ja etwas davon habe."
INTERNETWORLD

01.08.2007                                                                              Onlineboom weiter ungebrochen
Die Konjunktur im Webbereich kennt derzeit offenbar keine Grenzen. Der Zuwachs um 400.000 User, den die Internetbranche Ende vergangenen Jahres verzeichnete, wurde im ersten Quartal 2007 noch einmal übertroffen, und zwar deutlich. Rund 39,63 Millionen Onlinenutzer verzeichnet die Studie "Internet Facts" der Marktforschungsgemeinschaft (AGOF) in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Im Vergleich zum vorhergehenden Dreimonatsabschnitt bedeutet das einen Zuwachs von drei Millionen Usern. Demnach stieg die Onlinequote in Deutschland unter den Personen über 14 Jahre auf 61,1 Prozent, fast fünf Prozent mehr als Ende 2006.
AGOF

27.07.2007                                                                             Bewegende Web-Werbung
Die Berliner Multimedia-Agentur Exozet Interact hat eine neue Form der integrierten Werbung für Bewegtbildinhalte entwickelt. Die so genannten "Surface Tags" sind vordefinierte, klickbare Werbeelemente innerhalb des Videobildes, die dem User objektbezogene Produktinformationen per Mouseover sichtbar machen. Mittels Drag & Drop können Produkte auch direkt aus dem Film in den Warenkorb gelegt werden. Dabei kann der Film wahlweise weiterlaufen oder angehalten werden
EXOZET

26.07.2007                                                                                 Silver Surfer surfen länger                                                            Knapp ein Viertel der europäischen Internetuser aus der Generation 55plus surft regelmäßig im Internet. Das ist das Ergebnis der aktuellen Mediascope Europe-Studie der European Interactive Advertising Association (EIAA). Dabei verbringen die Silver Surfer durchschnittlich neun Stunden pro Woche online - dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber 2004. Neben der Webrecherche mit Hilfe von Suchmaschinen und der E-Mail-Kommunikation ist vor allem der Austausch mit anderen Internetnutzern in Foren, das Herunterladen von Musik und das Telefonieren übers Internet unter den Internetnutzern ab 55 Jahren sehr beliebt.
EIAA

21.07.2007                                                                                    Studie: Wenn Werbung, dann Textwerbung
Mehr als 80 Prozent der Internet-Nutzer fühlen sich durch Online-Werbung im Netz belästigt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der "WWW-Benutzeranalyse" (W3B) des Hamburger Marktforschungsinstituts Fittkau & Maaß. Allerdings hängt der Grad des Störempfindens von der Form der Werbung ab: Rund die Hälfte der befragten Internet-Nutzer beispielsweise fühlt sich von Textwerbung weniger gestört als von Bannern oder Pop-Ups. Ein Drittel begrüßen die Sponsored Links sogar als nützliche Hinweis, wenn sie den Inhalt von Suchanfragen ergänzen.
FITTKAU UND MAASS

20.07.2007                                                                              Europas Online-Werbemarkt im Höhenrausch                                   In Europa werden sich die Ausgaben für das Online-Marketing innerhalb der nächsten fünf Jahre von ca. 7,5 Milliarden Euro im Jahr 2006 auf 16 Milliarden Euro im Jahr 2012 mehr als verdoppeln. Das prognostiziert das Marktforschungsinstitut Forrester Research in einer aktuellen Studie. Zwölf Milliarden Euro kommen davon aus den Ländern Großbritannien, Frankreich und Deutschland, für die die Forscher ein außerordentlich starkes Wachstum prognostizieren. In fünf Jahren, so schätzen die Marktexperten, sollen Online-Marketing mit Suchmaschinen-, Bildschirm- und E-Mail-Werbung insgesamt rund 18 Prozent des gesamten Mediabudgets ausmachen.
Die Gründe für den Zuwachs der Online-Ausgaben liegen auf der Hand: Das Publikum und die Aufmerksamkeit richten sich immer mehr auf Online-Medien. Laut Forrester geben 36 Prozent der Internet-Nutzer in Europa an, zulasten des Fernsehens öfter online zu sein.
FORRESTER RESEARCH

20.07.2007                                                                                 Sommerflaute für Suchmaschinenpreise                                      Nach den Preiserhöhungen im Vormonat zeigt die Preisentwicklungskurve jetzt wieder nach unten.
Die Sommerdürre hat offenbar auch die Suchmaschinenvermarkter erfasst. Wie der Augsburger Performance-Marketing-Spezialist Explido in seinem Suchmaschinenpreisindes "SPIXX" für Juli ermittelte, sind nach den massiven Preiserhöhungen aus dem Vormonat die Suchmaschinenpreise in allen Kategorien mehr oder weniger deutlich gesunken.
EXPLIDO

18.07.2007                                                                                 Google bietet Suchmaschine für Websites
Google umwirbt weiterhin den Mittelstand: Am Montag starteten mit der "Initiative für den Mittelstand" eine Reihe von Services und Angeboten für kleine und mittlere Unternehmen, gestern legte der Suchmaschinen-Anbieter mit der Ankündigung von "Custom Search Business Edition" (CSBE) nach. Kleine und mittlere Unternehmen können mit Hilfe dieses Diensts auf ihren Homepages eine individuelle Suche bereitstellen. CSBE ist werbefrei und lässt sich an den Look der Homepage anpassen, kostet aber eine Gebühr. 100 US-Dollar fallen für Sites mit bis zu 5.000 Seiten an, 500 für bis zu 50.000 Seiten.
GOOGLE

17.07.2007                                                                                Google-Angebote für Mittelständler
Google will den deutschen Mittelstand für sich begeistern. Verschiedene Angebote innerhalb einer "Initiave für den deutschen Mittelstand" soll mitlleren und kleinen Unternehmen Marketing beim Suchmaschinen-Primus schmackhaft machen. So können sich Unternehmen, die bisher noch keine Homepage haben, mit AdWords WebPages eine Webseite einrichten. Google Analytics soll bei der Strukturierung der Websites helfen und misst die Besucherströme auf Websites.
GOOGLE

17.07.2007                                                                                  Jeder fünfte Deutsche liest tagesaktuelle Nachrichten im Internet
Online-Nachrichten werden für die deutschen Internet-User immer wichtiger: Einer aktuellen Bitkom-Umfrage zufolge informieren sich 19 Prozent der Deutschen regelmäßig online über das Neuste vom Tage. Damit habe sich der Anteil der Leser von Online-Nachrichten seit 2002 fast verdoppelt, so der Branchenverband. Besonders erfolgreich seien die Web-Auftritte klassischer Zeitungen und Magazine.
BITKOM

14.07.2007                                                                                  Heiße Web-Weihnachten                                                           Während Deutschlands Innenstädte dank heißer Sahara-Winde zur Zeit wie leergefegt wirken, dürfen sich die Händler zu Weihnachten auf rauschende Umsatzzahlen freuen. Das verspricht die AOL-Vermarktungstochter Advertising.com zumindest den US-amerikanischen Shopbetreibern. In einer Umfrage unter rund 500 Verbrauchern über 18 Jahren gaben mehr als acht von zehn Teilnehmer an, in diesem Jahr mehr oder zumindest genauso viel wie im Vorjahr für Weihnachtsgeschenke im Web ausgeben zu wollen.                                                                     ADVERTISING.COM

13.07.2007
NielsenNetratings führt neue Web-Währung ein
Der NetView-Service des internationalen Medien- und Marktforschungsinstituts NielsenNetratings weist ab sofort auch Total Minutes und Total Sessions aus.
So verzeichnete im Mai 2007 das AOL Media Network (beinhaltet auch ICQ) in Deutschland mit 3,43 Milliarden Minuten über 700 Millionen Minuten mehr als die Nummer Zwei Ebay (2,69 Milliarden). Die führende deutsche Marke im Mai war T-Online mit 1,58 Milliarden "Total Minutes" auf Platz drei. Es folgen Google, Web.de und Microsoft. Insgesamt verbrachten die Deutschen nach der neuen Nielsen-Messmethode im Mai 35,1 Milliarden Minuten im Internet, sei es auf Webseiten oder mit Internet-Applikationen. Dies entspricht knapp 17 Stunden pro Person.
NIELSEN NETRATINGS

03.07.2007
Klassische Online-Werbung wächst um 50 Prozent
Der deutsche Online-Werbemarkt befindet sich weiterhin auf der Überholspur. Ob Banner am Bildschirmrand, Pop-Ups oder kurze Filme – die Umsätze mit klassischer Internet-Werbung kletterten im ersten Halbjahr 2007 auf 381 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 50 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006, so der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Grundlage für die Angaben ist eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Thomson Media Control.
BITKOM

29.06.2007
Google ist und bleibt die Nummer eins
22,7 Millionen Besucher, und damit den höchsten Zulauf in Deutschland, kann die Suchmaschine GOOGLE für Mai 2007 verbuchen. Damit erreichte das Angebot hierzulande 69 Prozent der Internet-Nutzer ab 15 Jahren. Die Site von Microsoft besuchten nach Angaben des Reichweiten-Marktforschers Comscore 17,4 Millionen, dicht gefolgt von Ebay mit 17,2 Millionen. Beide kamen damit auf rund 53 Prozent. Yahoo lag mit 11,8 Millionen Besuchern an achter Stelle und konnte, laut Statistik, einen sechsprozentigen Anstieg verzeichnen.
COMSCORE

28.06.2007
Jeder fünfte Deutsche verkauft Waren privat im Internet
Private Auktionen und Kleinanzeigen im Internet sind so beliebt wie nie zuvor. 2006 haben 12 Millionen Deutsche zwischen 16 und 74 Jahren das Web genutzt, um Waren oder Dienst- leistungen zu verkaufen. Damit ist jeder Fünfte in dieser Altersgruppe als Online-Verkäufer aktiv. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl deutlich an. 2004 lag sie noch bei 9 Millionen (14 Prozent), 2002 bei 3 Millionen (5 Prozent). Nicht nur beim Kauf, sondern auch beim Verkauf von Artikeln spielt das Internet damit für viele Deutsche eine zunehmend wichtige Rolle.
BITKOM

27.06.2007                                                                               Video-Werbung wird beliebter                                                      Online-Video-Werbung wird von deutschen Usern immer mehr akzeptiert. Das ergab die "WWW-Benutzer-Analyse W 3 B", das der Marktforscher Fittkau & Maaß für die AOL-Tochter Advertising.com durchgeführt hat.Demnach nutzt die Hälfte der deutschen User mindestens einmal pro Monat Video-Inhalte im Internet. Nur ein Fünftel der Befragten gab an, keinerlei Bewegtbilder im Netz zu nutzen. Video-Communitys werden von einem Fünftel der User zumindest einmal im Monat besucht. Weitere 22,3 Prozent besuchen zumindest gelegentlich Websites wie You Tube oder My Video.
W3B

25.06.2007                                                                                     60 Prozent: Internetnutzung in Deutschland legt weiter zu
Mit einem Zuwachs um zwei Prozentpunkte ist die Internetnutzung innerhalb eines Jahres auf erstmals über 60 Prozent gestiegen und liegt heute bei 60,2 Prozent. Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2007 sind demnach ca. 39,2 Millionen Personen über 14 Jahren im Internet. Damit hat sich die Zahl der Onliner in den zurückliegenden zwölf Monaten um 1,4 Millionen Personen vergrößert, was einer Zunahme um etwa die Einwohnerzahl der beiden Großstädte Köln und Nürnberg entspricht. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten rund 3,7 Millionen Bundesbürger (5,7 Prozent) online zu gehen.
INITIATIVE21

25.06.2007                                                                                Best-Ager schätzen breitbandiges Surfen
Die Internetnutzung der so genannten Best Ager hat nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas auch 2007 weiter zugelegt. Am stärksten ist der Anstieg mit 2,8 Prozentpunkten bei den 60- bis 69-Jährigen, deren Onliner-Anteil in diesem Jahr bei 35,5 Prozent liegt. Damit ist mehr als ein Drittel dieser Altersgruppe im Internet unterwegs. Der Zuwachs in der Gruppe der ab 70-Jährigen beträgt dagegen nur einen Prozentpunkt. In der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen stieg der Onlineranteil um 1,5 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2007, die die Initiative D21 und TNS Infratest heute in Berlin vorgestellt haben.
NONLINER-ATLAS

21.06.2007
Drei Viertel der Deutschen nutzen Web 2.0-Angebote
Rund drei Viertel der deutschen Internet-User nutzen Web 2.0 Angebote wie Wikipedia oder die View-Fotocommunity. Aber lediglich jeder Dritte hat den Begriff "Web 2.0" schon einmal gehört. Und nur jeder Zehnte in Deutschland hat eine Vorstellung, was eigentlich unter Web 2.0 zu verstehen ist. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Nachhaltigkeit von Web 2.0 Angeboten" der Hamburger Beratungsfirma SirValUse Consulting für stern.de.
STERN

14.06.2007                                                                               Mütter lieben Online-Communities                                                             Das Internet spielt für Europas Mütter eine immer wichtigere Rolle in ihrem Familienalltag. Dies hat der erste "Digital Mums"-Report im Rahmen der "Mediascope Europe"-Studie ergeben. Für Deutschland zeigen die Ergebnisse der EIAA, dass 62 Prozent der befragten Internetnutzerinnen mit Kindern unter 18 Jahren regelmäßig im Internet surfen und sich dabei zunehmend aktiv engagieren. Besonders gefragt ist bei ihnen der Austausch mit anderen Usern: 37 Prozent der deutschen Mütter nutzen regelmäßig Bewertungsforen, um ihre Erfahrungen und Meinungen online mit der Community zu teilen. Europaweit ist diese Form des Austausches dagegen nur bei 16 Prozent der Befragten verbreitet.                                        EUROPEAN INTERACTIVE ADVERTISING ASSOCIATION

13.06.2007                                                                              Digitale Wirtschaft: Mitarbeiter händeringend gesucht
Die Dienstleister und Agenturen der Digitalen Wirtschaft suchen dringend nach qualifizierten Mitarbeitern: Der Personalbedarf ist derzeit auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie des Bundesverbands Digitaler Wirtschaft (BVDW). Der Fachkräftemangel wird dabei zunehmend zum Problem für Personalchefs; so stimmten fast vier von fünf Befragte der Aussage "Es ist schwierig, gutes Personal zu finden" zu.
BVDW

13.06.2007                                                                         Pageviews: StudiVZ überholt T-Online
Unglaublich aber wahr: Das europäische Studentennetzwerk StudiVZ ist in Sachen Pageimpressions die größte Webseite in Deutschland. Laut der aktuellen IVW-Zahlen von Mai, die die Holtzbrinck-Tochter erstmals ausweist, zählt die Studenten-Community 2,8 Milliarden Page-Impressions von 2,4 Millionen Nutzern. Die einstigen Riesen T-Online (2,2 Milliarden PIs) und Yahoo (1,1 Milliarden PIs) sehen dagegen blass aus. Doch wenigstens bei den Visits stimmt noch die alte Weltordnung: Hier führt T-Online mit 263 Millionen, StudiVZ mit 80,1 Millionen Visits rangiert hier "nur" auf Platz sechs.
IVW

04.06.2007                                                                              Second Life: sehr bekannt, kaum genutzt
"Second Life" ist derzeit in aller Munde: Bei der enormen Medienpräsenz der virtuellen Welt ist es nicht verwunderlich, dass 70 Prozent der deutschsprachigen Internet-Nutzer mit dem Begriff etwas anfangen können. Bei der tatsächlichen Nutzung sieht es schon anders aus: Nur 7,8 Prozent haben schon erste Schritte mit einem Gast-Avatar gemacht haben. Doch bei diesen ersten Schritten bleibt es meistens, so die aktuelle W3B-Studie "Second Life: Die aktiven Nutzer". Weniger als ein Prozent der Internet-Gesamtnutzerschaft gehört zum Kreis der aktiven Second Life-Spieler.    W3B

29.05.2007                                                                             comScore zählt 23 Millionen deutsche Google-Nutzer                      Das Marktforschungsunternehmen comScore hat den "World-Metrix-Bericht" zur Internetnutzung in Deutschland für den Monat April 2007 veröffentlicht. Laut der Studie verzeichneten die Google-Sites mit 23 Millionen Besuchern die höchsten Besucherzahlen in Deutschland, gefolgt von Microsoft-Sites mit 17,7 Millionen Besuchern und eBay mit 17,4 Millionen Besuchern.  COMSCORE 

26.05.2007                                                                                 34,62 Mill. Menschen bereiten sich im Internet auf den Einkauf vor
37,76 Millionen Menschen und damit 58 Prozent der Wohnbevölkerung ab 14 Jahren haben in Deutschland einen Zugang zum Netz. Dabei sind inzwischen mehr als vier von zehn Surfern weiblich, wie die Studie weiter zeigt. Obwohl die Top-Aktivitäten nach wie vor E-Mail-Kommunikation und Informationsrecherche sind, spielt das Internet auch bei der Kaufvorbereitung eine wichtige Rolle: 94,5 Prozent der Onliner (34,62 Millionen) informieren sich im Internet über Produkte.
AGOF

22.05.2007                                                                                  Axel Springer und PubliGroupe übernehmen Zanox
Die Axel Springer AG und die PubliGroupe AG erwerben gemeinsam die in Berlin ansässige Zanox.de AG. Mit der Akquisition des Dienstleisters für erfolgsbasiertes Online-Marketing (Multichannel-Commerce) bauen Axel Springer und PubliGroupe ihre Aktivitäten im internetbasierten Vertrieb aus.
WALLSTREET ONLINE

21.05.2007                                                                                Deutsche Jugendliche sind führend beim Online-Shopping
Deutschlands Jugendliche sind führend beim Online-Shopping. Jeder Zweite (48 Prozent) der 16- bis 24-Jährigen kauft privat im Internet ein. Damit liegen sie in EU-Vergleich auf Platz eins, gefolgt von Schweden (45 Prozent) und Dänemark (41 Prozent).
BITKOM

21.05.2007                                                                              Mittelständler setzen mehr auf E-Commerce
54 Prozent der Mittelständler planen, den gesamten Einkauf künftig elektronisch abzuwickeln. Knapp die Hälfte der Firmen (48 Prozent) will sein Customer Relationship Management (CRM) künftig digital organisieren und 41 Prozent arbeiten intensiv an innovativen mobilen Anwendungen.
EMAR

20.05.2007                                                                                       Deutsche stehen auf Web 2.0 Anwendungen
Immer mehr Deutsche entdecken Web 2.0-Portale für sich. Allein im Februar 2007 besuchten mehr als die Hälfte der User (54 Prozent) Clipfish, MySpace & Co. Laut den aktuellen Zahlen des Marktforschers Nielsen Netratings reichen die Web 2.0-Portale damit locker an die Online-Segmente Finanzinformationen (57 Prozent Reichweite) und Reise-Websites (53 Prozent) heran.
NIELSEN NETRATINGS

17.05.2007
Das Online-Geschäft mit der Liebe boomt
Die deutsche Online-Dating-Branche hat im Jahr 2006 zum ersten Mal die 100-Mio.-Euro-Schwelle durchbrochen. Insgesamt haben Singlebörsen, Partnervermittlungen und Seitensprung-Portale im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 116 Mio. Euro erzielt.
FINANCIAL TIMES

16.05.2007
E-Commerce: Mode überholt PC-Branche
Bessere Technik und liberale Rückgabemöglichkeiten lassen die Umsätze mit Online-Mode in den USA nach oben schnellen. In den USA wurde im vergangenen Jahr erstmals mehr Kleidung über das Web verkauft als PCs, Drucker und Software.
INTERNETWORLD

11.05.2007
Frauen im Anmarsch
Innerhalb eines Jahres ist die Zahl der Internet-Nutzer in Deutschland um 2,2 Millionen auf 40,8 Millionen gestiegen. Das ergab die neue Online-Studie von ARD und ZDF. Vor allem Frauen und ältere Menschen sorgten der Erhebung zufolge für das Wachstum.
ARD

10.05.2007
Werbebanner: Klickraten sinken ins Bodenlose
Parallel zu den Online-Werbeumsätzen haben auch die Klickraten für Online-Werbung ein neues Rekordniveau erreicht – jedoch ein negatives: Laut einer Studie des Werbedienstleisters Adtech sind die Klickraten für Werbebanner innerhalb von zweieinhalb Jahren von 0,4 auf 0,2 Prozent gefallen.
ADTECH

30.04.2007
Weblogs gewinnen an Bedeutung
Weblogs sind die wichtigsten Web-2.0-Anwendungen in der Unternehmenskommunikation. Das ergab der aktuelle PR-Trendmonitor von News Aktuell und Faktenkontor. Demnach sind 53,1 Prozent der Pressestellen der Ansicht, dass Weblogs eine mehr oder weniger große Bedeutung haben.
PR-TRENDMONITOR

26.04.2007                                                                                Online-Shopping: Am liebsten montags                                          Obwohl es im Internet keine Ladenschlusszeiten gibt, werden dort die meisten Einkäufe am ersten Werktag der Woche getätigt, und zwar zwischen 20 und 21 Uhr. Dies ermittelte der Multichannel-Spezialist Zanox in einer Studie. Demnach finden 16,5 Prozent aller Online-Transaktionen montags statt, die übrigen Wochentage folgen knapp dahinter.                         ZANOX

23.04.2007
Umfrage: Urlaub wird via Internet gebucht
Jeder dritte Bundesbürger bucht derzeit seine Urlaubsreise im Internet. Insgesamt 34 Prozent der Befragten entscheiden sich dabei, laut der Forschungsgruppe Wahlen Online, für eine Pauschalreise, eine Unterkunft, einen Flug oder eine Fahrkarte für den Urlaub.
FGW-ONLINE

20.04.2007
BITKOM: Nachrichten-Portale immer beliebter
Nachrichten-Portale im Internet werden bei den Usern immer beliebter. Allein die 20 erfolgreichsten Seiten in Deutschland wurden im ersten Quartal 2007 insgesamt 896 Millionen Mal besucht. Das sind zwölf Prozent mehr als im Vergleichzeitraum des Vorjahres.
BITKOM

11.04.2007
Bitkom: Starker Jahresbeginn für Online-Werbung
Der deutsche Online-Werbemarkt ist gut ins Jahr 2007 gestartet. Die Umsätze mit klassischer Internet-Werbung kletterten in den ersten drei Monaten auf 174 Millionen Euro – ein Plus von 45 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006. Das teilte der Branchenverband Bitkom mit, gestützt auf Zahlen der Marktforscher von Thomson Media Control.
BITKOM

29.03.2007
Internet-Werbeausgaben überflügeln Radio
Das Markt für Internet-Werbung wird bereits 2008 größer sein als der für Radio-Werbung. Laut der Prognose der Media-Agentur Zenith Optimedia überflügelt Online das Medium Radio bereits ein Jahr früher als bisher erwartet.
ZENITH OPTIMEDIA

16.03.2007                                                                               Studie: Webshopper kaufen öfter
Fast die Hälfte der Online-Shopper in Deutschland gingen in den vergangenen sechs Monaten mindestens zehn Mal auf Einkaufstour im Netz. Wie die Studie "E-Commerce 2007" des Ebay-Tochter PayPal zeigt, zählen inzwischen 6,3 Prozent der Online-Einkäufer zu den so genannten Power Shoppern, die in den vergangenen sechs Monaten mehr als 40 Mal in auf virtuelle Einkaufstour gingen.
EBAY

15.03.2007
Medienentwicklung: Web gewinnt, Kino verliert
79 Prozent aller Deutschen meinen, dass die Bedeutung des Internet in den nächsten zehn Jahren stark zunehmen wird. Das ergab eine Studie der Pro Sieben Sat1-Gruppe, die heute veröffentlicht wurde.
SEVEN ONE MEDIA

14.03.2007
E-Commerce Umsatz 2007: HDE erwartet 18,3 Milliarden Euro
Der deutsche Einzelhandel erwartet einen kräftigen Zuwachs der Einkäufe per Internet. Im Online-Handel zeichne sich 2007 ein Plus von zwölf Prozent auf 18,3 Milliarden Euro ab, teilte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) heute in Berlin mit.
HDE

12.03.2007
Online-Shopper geben 15,3 Milliarden Euro aus
Der Umsatz mit Onlinekäufen ist 2006 um mehr als 18 Prozent gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle GFK Studie Webscope des Marktforschers.
GFK

09.03.2007
Studie: Online-Pauschalreisen auf dem Vormarsch
Die Schonfrist für den stationären Vertrieb ist abgelaufen, selbst die klassische Pauschalreise wird immer stärker online gebucht. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Studie von SevenOne Intermedia und reise.com.
SEVEN ONE INTERMEDIA

08.03.2007
Frauen verlagern Einkaufsbummel ins Netz
Immer mehr Frauen shoppen online – vor zehn Monaten waren es noch 50,3 Prozent, jetzt sind es 52,6 Prozent. Dies ermittelte eine Studie von EUPD-Research für den Online-Bezahldienst Paypal.
EUPD-RESEARCH

01.03.2007
United Internet und T-Online liegen vorn
Die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (AGOF) hat ihre aktuelle Reichweitenstudie Internet Facts vorgelegt. Bei den Vermarktern führt United Internet Media, bei den Anbietern T-Online.
AGOF

26.02.2007
Online treibt Werbemarkt an
Das aktuelle Werbebarometer von United Internet Media (UIM) geht von steigenden Werbeumsätzen aus: Grund dafür ist vor allem das positive Online-Geschäft.
UNITED INTERNET MEDIA

08.02.2007
Online-Werbemarktanteil steigt auf 15 Prozent                                  Der Anteil der Online-Werbung am gesamten Werbemarkt wird sich bis 2010 fast verdreifachen. Das prognostiziert die Frankfurter Media-Beratung Timelabs in einer aktuellen Studie.
TIMELABS

31.01.2007
Senioren shoppen anders als Youngsters
Ältere Internet-Nutzer bevorzugen Informationsquellen wie unabhängige Preisvergleiche, bevor sie online kaufen. Jüngere User tauschen sich lieber im Social Web aus.
FITTKAU UND MAASS

18.01.2007
Deutsche vor Weihnachten im Online-Kaufrausch
Deutsche User haben in der Vorweihnachtszeit etwa 5,4 Milliarden Euro ausgegeben. Damit liegen sie im europäischen Vergleich vorn, ermittelte der Marktforscher Com Score Networks.
COMSCORE

17.01.2007
Immer mehr Lebensmittel im Online-Warenkorb
In Deutschland wurden 2006 Nahrungsmittel und Getränke im Wert von insgesamt 122 Millionen Euro über das Internet geordert.
BITKOM


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