Strategische Direktkooperationen sind ein zentraler Erfolgsfaktor im heutigen E-Business. Diese Form des Partnermarketings ermöglicht es, Kosten für die Neukundengewinnung extrem zu minimieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Bannerkampagnen können deutlich höhere Conversions erzielt werden.
Es gibt eine Vielzahl von Formen von Online-Kooperationen – nicht nur das allseits diskutierte Affiliate-Marketing.
Besonders interessant sind solche Kooperationen bei denen Sie Waren und Dienstleistungen direkt und vollständig integriert auf den Partner-Websites vertreiben und somit ein Filialnetz des Webshops im Internet eröffnen können (auch häufig als integratives Affiliate Marketing bezeichnet).
Erste Unternehmen erschließen sich bereits diese neuen Online-Vertriebskanäle und erreichen dadurch zusätzliche Zielgruppen.
Was machen integrative Direktkooperationen anders? Integrative Direktkooperationen führen beim Partner nicht zu einem Verlust des Users. Der gesamte Bestellprozess wird auf seiner Seite durchgeführt. Diese Form des Vertriebs und Marketings ist wesentlich kontext-bezogener und spezifischer auf die Gewohnheiten der Internet-User abgestimmt. Die Angebote werden in das Umfeld des Users gebracht, der Shop kommt zum Kunden. Dadurch erhält er einen Zugewinn an Bedienungsfreundlichkeit und bedürfnisentsprechenden Angeboten auf der von ihm gewählten Website. Seine Kaufbereitschaft wird erheblich gesteigert, da er schneller zum Produkt gelangt und ein größeres Vertrauen in das Angebot haben wird. Den Kaufanreiz können Sie noch weiter steigern, indem Sie ein exakt auf die Zielgruppe der Partner Website abgestimmtes Produkt vermarkten und dieses Produkt zusätzlich noch durch eine weitere kostenlose Zugabe veredeln.
Durch die Eröffnung neuer Points of Sale im Internet erreicht der eCommerce-Betreiber sehr schnell neue Kundengruppen. Die stärkere Präsenz steigert zusätzlich die Bekanntheit seiner Marke. Aufgrund der erfolgsabhängigen Bezahlung fallen nur Kosten an, wenn ein neuer Kunde gewonnen bzw. Umsatz erzielt wird. Der Vorteil: Kunden verlassen nicht ihre ursprüngliche Zielwebsite, der Partner behält seine Besucher und ist bereit, dafür z.B. einen Teil seiner Provision zu opfern.
Warum sollte ein Werbeträger eine Direktkooperation eingehen? Werberträger, also Ihre potentiellen Partner im Rahmen einer Direktkooperation, können ihre freien Werbeplätze derzeit ohne Weiteres auslasten ohne ihre User zu verlieren. Dies ist gerade für die großen Werbeträger eine wesentliche Bedingung. Sie können ihren Partnern und deren Kunden einen weiteren Mehrwert anbieten und sich neue Einnahmequellen erschließen. Dazu müssen Sie nicht in neue Hard- und Software investieren. In den meisten Fällen sind eher geringfügige Programmier- und Anpassungsarbeiten notwendig. Ebenso müssen die Kooperationspartner nicht befürchten, dass Ihre Kunden nach dem Shopping nicht wieder zurückkommen, da das Einkaufserlebnis ja integrativ erfolgt.
Welche Direktkooperationen sind erfolgsversprechend? Allen erfolgreichen Kooperationen ist gemeinsam, dass einer ähnlichen Zielgruppe ein zusätzliches Angebot unterbreitet wird. Je größer die Überschneidung bei den Kunden ist, desto einfacher lassen sich jeweils beide Angebote absetzen. Je homogener allerdings das Angebot ist, desto größer wird die Wettbewerbsbeziehung, die für Konflikte zwischen den Partnern sorgen kann. Partnerschaften sind daher dann am erfolgreichsten, wenn identische Zielgruppen mit unterschiedlichen, aber kontextuellen Leistungen angesprochen werden.
In den meisten Fällen werden Partnerschaften zwischen einem Content- und einem Commerce-Anbieter geschlossen. Die große Zahl der Besucher von Portalen oder Special Interest Sites wird mit dem Angebot eines Commerce-Anbieters zusammengebracht. So bietet sich die Möglichkeit, die User während ihrer Surfsession, in der sie ursprünglich nur Informationen erlangen, Unterhaltung geboten bekommen oder Kommunikation erleben wollten, im Kontext des gewählten Inhalts mit einfach zu kaufenden Produkten zu konfrontieren und so als Kunden anzusprechen. Außerdem gibt es Beispiele von erfolgreichen Kooperationen zwischen zwei Content-Anbietern. Auch zwei Commerce-Anbieter können zusammenarbeiten und so Cross Selling betreiben. Beispielsweise kooperieren Versicherungen mit Reiseveranstaltern (Reiseunfall-, -gepäck- und –rücktrittsversicherungen), Gebrauchtwagenbörsen und Sportartikelanbietern (Diebstahl-, Unfall- und Haftpflichtversicherungen).
Ein umfassendes Web-Controlling über Besucherzahlen und gemeinsame Umsätze schafft schließlich Transparenz zwischen den Parteien und ermöglicht eine einfache Abrechnung der Provisionen. Auch bei dieser Partnerschaft profitieren beide Seiten nicht nur finanziell.
Vollständig integrative Direktkooperationen im Internet werden laut Studien von Jupiter Communications und Forrester Research - ebenso wie Suchmaschinenmarketing und Affiliate Marketing - große Wachstumspotenziale bescheinigt.
Sie haben Direktkooperationen auch als ein entscheidendes Instrument in Ihren Online-Marketing-Planungen identifiziert? Gerne erläutere ich Ihnen die Vorteile und die Erfolgsregeln von Direktkooperationen ausführlicher und unverbindlich in einem persönlichen Erstberatungsgespräch.