Die Präsenz auf Produktsuchmaschinen bringt Online-Händlern kostengünstig eine enorm große Reichweite zu einer hoch kaufaffinen Zielgruppe. Anders ausgedrückt: Wer nicht in Produktsuchmaschinen zu finden ist, existiert für potentielle Kunden kaum. Hier verrate ich Ihnen, worauf es bei einem solchen Engagement ankommt.
Erreichen Sie zielgenau Ihre Kunden
Die Benefits von Produktsuchmachinen - auch Preisvergleichsseiten genannt - haben sich nicht nur unter Konsumenten, sondern langsam auch unter Online-Shop-Betreibern herumgesprochen: Sie bringen neue Kunden und sind eine zielsichere Werbung. Mit einer Preissuchmaschine findet ein potenzieller Kunde das günstigste Angebot für das von ihm gesuchte Produkt. Und zwar in Shops, die er ohne die Preissuchmaschine nie gefunden hätte.
Eine Einbindung der Produkte in Preisvergleichsseiten (wie z.B. guenstiger.de oder billiger.de) bzw. sehr reichweitenstarken Internet Portalen (z.B. web.de, aol.de oder yahoo.de) steigert also sowohl Ihren Umsatz als auch den Bekanntheitsgrad Ihrer Marke. Und das ziemlich effektiv: Liegt bei der klassischen Werbung die Conversion-Rate meist unter einem Prozent und erzielen selbst zielgruppenaffine Bannerkampagnen auf Special Interest Sites (z.B. eine Kampagne von T-Mobile auf handytarife.de) selten mehr als 0,5 bis ein Prozent, kommen Produktsuchmachinen oft auf über zwei Prozent. Bei solchen Werten haben auch Suchmaschinen oder Newsletter das Nachsehen.
Um als Händler im Online-Geschäft erfolgreich zu sein, ist also das Listing bei einem Preisvergleichdienst ein effektiver Weg, potenzielle Kunden anzusprechen.
Was müssen Sie für die Aufnahme Ihrer Daten tun?
Doch nicht jeder Shop wird einfach so aufgenommen: Für ein Listing in der Händler-Datenbank haben die Produktsuchmaschinen harte Richtlinien aufgestellt. So werden z.B. bei einigen Anbietern nur Shops akzeptiert, die ihre Ware auch per Nachnahme versenden und eine telefonische Erreichbarkeit in der Kernzeit von 10 bis 18 Uhr gewährleisten. Die Versandkosten dürfen einen festgelegten Maximalwert nicht überschreiten, der nach Gewicht gestaffelt ist und sich an den Portopreisen der Deutschen Post orientiert. Darüber hinaus überprüfen viele Produktsuchmaschinen alle Angebote vor der Veröffentlichung auf Richtigkeit und Lieferfähigkeit. Kann ein Händler bestimmte Produkte erst spät liefern, werden sie gar nicht erst aufgeführt.
Um schwarze Schafe unter den Shop-Betreibern von vornherein den Zutritt auf die Plattform zu verwehren und das Vertrauen der Verbraucher zu stärken, müssen Händler bei einigen Produktsuchmachinen außerdem eine Kopie des Personalausweises des Geschäftsführers sowie die Gewerbeanmeldung bzw. den Handelsregisterauszug vorlegen. Wichtig ist auch, dass die Daten, die auf der Händlerseite stehen, mit den Angaben bei den Preisvergleichsdiensten übereinstimmen. Dazu zählen unter anderem das Impressum und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Letztere werden auf Rechtmäßigkeit und Seriosität durchleuchtet, so dass ein hohes Niveau an Kundenzufriedenheit und Qualität gesichert sind.
Grundsätzlich sollten Händler auch auf Produktsuchmaschinen im Sinne des Kunden agieren. Sobald der Händler sich in die Rolle des Kunden versetzt, wird er die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Online-Shop schnell erkennen: solider Service, bequeme Zahlungsmethoden, faire Versandkosten und kurzfristige Lieferzeiten sind - in Verbindung mit einer guten Benutzerführung und attraktiven Preisen - die Garanten für zufriedene Kunden und hohe Conversion Rates (also Bestellungen).
Für Händler empfehlen sich vor allem Preisvergleichsanbieter, die über einen umfangreichen Produktkatalog verfügen. So kann sich der Kunde ohne Umweg über die Händler-Website direkt auf der Preisvergleichsseite über das gewünschte Produkt informieren. Das ist bequem und spart Zeit.
Wie wird abgerechnet?
Für die Abrechnung bieten fast alle Dienste in der Regel zwei verschiedene Vergütungsmodelle an: Beim Cost per Click (CpC) zahlt der Händler einen festen Betrag pro Interessent, wenn dieser auf seinen Link beim Preisvergleichsdienst klickt. Das Modell ist dann vorteilhaft, wenn möglichst viele Interessenten, die auf einen Shop klicken, auch kaufen und sich durch steigende Klickzahlen auch die Zahl der Verkäufe erhöht. Beim Cost per Sale (CpS) verdient ein Preisvergleichsdienst nur dann eine prozentuale oder feste Provision, wenn der Kunde, der über den Preisvergleichsdienst kommt, in dem verlinkten Shop etwas kauft. Dieses Modell ist dann für den Händler von Vorteil, wenn viele Klicks relativ wenigen Verkäufen gegenüberstehen. Die Erfahrung zeigt, dass im Sommer das Verhältnis zwischen Klicks und Käufen schlechter ist als im Winter. Im Sommer wird mehr geklickt, im Winter mehr gekauft. Ein provisionsbasiertes Modell kann also im Sommer für den Händler Vorteile bringen, wogegen es im Winter eher ungünstig wird. Einige Anbieter haben auch einen Mix aus 'Cost per Click' und 'Cost per Sale' im Programm. Händler sollten dabei auf Nebenkosten, wie zum Beispiel Logo-, Zuordnungs- sowie monatliche Grund- und Anmeldegebühren achten.
Oft sind die Regelungen, die die Bezahlung von Produktsuchmaschinen betreffen, nicht eindeutig und stecken für den Händler voller Fallstricke. Händler sollten daher vor Vertragsabschluss die Nutzungsbedingungen oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) genau prüfen. Diese sind auf den Webseiten der Anbieter meist unter dem Stichwort 'Händler' oder 'Partner' zu finden.
Erfolgskontrolle ist wichtig - optimieren Sie Ihre Kampagnen
Wichtig für den Erfolg eines Online-Shops ist aber auch ein effektives Tracking-System, das genau analysiert, woher die Kunden kommen und was sie einkaufen. Zu empfehlen ist hierbei etracker, eine Software, die über ein Web-Interface das Besuchsverhalten auf Websites in Echtzeit analysiert und leicht verständlich aufbereitet. Internet-Händler bekommen mit etracker genaue Umsatz-, Conversion- und Kaufabbruchzahlen. Dadurch lassen sich mögliche Akzeptanz- oder Usability-Probleme identifizieren und beseitigen. Zusätzlich lassen sich sämtliche Online-Marketing-Aktionen und -Partnerschaften auf den Cent genau auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüfen. Etracker gibt Einblicke in Interessenschwerpunkte, verwendete Suchbegriffe, Verweilzeiten, geografische Herkunft, technische Umgebung etc. der Webseitenbesucher. Mit diesem Wissen kann ein Händler seine Website optimieren und damit den Umsatz erhöhen.
Präsentieren Sie Ihre Angebote dort, wo die größte Kaufbereitschaft besteht. In Produktsuchmaschinen!
Sie haben Produktsuchmaschinen auch als ein entscheidendes Instrument in Ihren Online-Marketing-Planungen identifiziert? Gerne erläutere ich Ihnen die Vorteile und die Erfolgsregeln von Produktsuchmaschinen ausführlicher und unverbindlich in einem persönlichen Erstberatungsgespräch.